Harvey Weinstein ist schuldig gesprochen – und Hollywood nimmt es dankbar zur Kenntnis. In Statements würdigten  einige Stars die betroffenen Frauen für ihren Mut, die Wahrheit ans Licht zu bringen.

"Weinstein ist in Handschellen und im Gefängnis. Ich gratuliere allen, die sich hervorwagten, für ihren Mut. Dies ist ein großer Sieg." So twitterte Rosie Perez (55, "Birds of Prey") nach der Verurteilung von Harvey Weinstein, die eine Jury am Montag aussprach. Vor allem viele weibliche Stars drückten umgehend nach der Verkündung ihre Zufriedenheit über das Urteil gegen den Hollywood-Star-Produzenten aus.

Der Gerichtsverfahren gegen den Topstar der Hollywood-Produzentenriege (67) hatte wochenlang die Schlagzeilen beherrscht. In dem Prozess, in dem am Montag das Urteil der Jury fiel, ging es aber vor allem um die Anschuldigungen von zwei Frauen: Mimi Haleyi und Jessica Mann. Haleyi hatte Weinstein vorgeworfen, sie 2006 zum Geschlechtsverkehr gezwungen zu haben; Mann sagte aus, sie sei 2013 von Weinstein vergewaltigt worden. Weinstein wurde nun der Vergewaltigung und schweren sexuellen Nötigung schuldig gesprochen.

Ashley Judd (51, "Heat"), würdigte vor allem nochmals den Mut der Frauen, die sich trauten, gegen den scheinbar übermächtigen Weinstein auszusagen: "Sie sind durch die traumatische Hölle gegangen", twitterte sie. Judd war einer der ersten von insgesamt über 80 Frauen aus dem Filmgeschäft, die den Erfolgsproduzenten der sexuellen Belästigung, sexuellen Ausbeutung oder Vergewaltigung beschuldigte.

Eine der schärfsten Anklägerinnen Weinsteins war Rose McGowan (46, "Planet Terror"), die angab, ebenfalls von ihm vergewaltigt worden zu sein. Sie twitterte: "Heute ist ein kraftvoller Tag und ein großer Schritt vorwärts in unserer kollektiven Heilung." Auch Rosanna Arquette (60, "Pulp Fiction", die den Produzenten ebenfalls beschuldigt, bedankte sich in einem Tweet bei den "mutigen Frauen", die aussagt hätten und hoffte, dass "wir die Gesetze ändern, sodass Opfer von Vergewaltigungen nicht mehr diskreditiert werden und dass einfacher wird, solche Verbrechen zu melden."


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH