Helge Schneider kann mit sozialen Netzwerken wie Instagram nichts anfangen. Nachdem der Komiker in München sein neues Tourprogramm "Die Wiederkehr des blaugrünen Smaragdkäfers" für 2020 vorgestellt hatte, kritisierte er die Social-Media-Seiten: "Instagram, das ist Exhibitionismus, keine Kultur", erklärte der 64-Jährige.

Vor allem kritisierte er die Möglichkeit, dass jeglicher Post in den sozialen Netzwerken kommentiert werden könne und dadurch häufig ein regelrechter Shitstorm entstehe. "Das zerstört unsere ganze Kultur." Auf der Bühne präsentiere man etwas Künstlerisches, im Internet allerdings nur sich selbst. "Wenn man auf der Bühne ist, dann ist da ein Publikum und die können dich nicht nehmen und immer wieder anschauen oder verschicken oder dir schreiben oder so. Das ist nicht so privat, das ist Kultur."

Schneider selbst hat auch einen Account bei Instagram, hat aber bisher nur zehn Bilder gepostet. Der erste Post entstand im August 2013, der letzte im Mai 2015. Der Unterhaltungskünstler ist sowohl als Komiker, als auch als Schriftsteller, Regisseur, Musiker und Schauspieler aktiv. Sein jüngstes Album "Partypeople – beim Fleischer" ist seit August im Handel erhältlich.


Quelle: teleschau – der Mediendienst