Wer während der Hitzewelle in Deutschland im klimatisierten Büro seiner Arbeit nachgeht, kann sich wohl glücklich schätzen. Andere Menschen haben es da schon schwerer: Sie müssen stundenlang im Freien oder am heißen Grill arbeiten. Die ZDF-Reportage zeigt, wie sie es trotzdem durch den Arbeitstag schaffen.

"Brüllend heiß – Ganz Deutschland schwitzt" – so lautet der Titel der Reportage, die das ZDF am Sonntag, 30. Juni, um 18.00 Uhr ausstrahlt. Der Film hat Menschen begleitet, die bei ihrem Job besonders unter der Hitze zu leiden haben.

Die Dachdecker Christian und Peter arbeiten bei dieser Hitze von morgens früh bis mittags und versuchen den Tag mit viel Wasser, Pausen und Sonnencreme zu überstehen. Schweißen ist bei dieser Hitze nicht drin. Auch bei der Arbeit am Döner-Grill oder am Hähnchen-Stand herrschen fast Sauna-Temperaturen: Der brutzelnde Drehspieß strahlt ordentlich Wärme ab. Doch trotz sengender Hitze ist die Schlange der Hungrigen lang, vor allem abends.

Zudem wirft der Film einen Blick in die Notaufnahme eines Krankenhauses in Bingen. Dort herrscht Hochbetrieb, es häufen sich Fälle von Hitzschlag und Dehydrierung. Andere leiden unter Schwindel, und es kommt zu Stürzen, die dann behandelt werden müssen. Vor allem ältere Menschen und Kinder sind betroffen. 

Weitere Themen der Reportage: die aus der Hitze resultierende Mückenplage und die wegen der Trockenheit erhöhte Waldbrandgefahr. Vor allem in Brandenburg herrscht in vielen Landkreisen die höchste Waldbrandwarnstufe.