Die deutsch-spanische Koproduktion "La Zona" simuliert einen Atomunfall in Spanien und somit den Worst Case eines Super-GAUs auf europäischem Boden. ZDFneo zeigt die Serie ab 1. Juni 2019.

Als sich am 26. April 1986 im Reaktor des Atomkraftwerks Tschernobyl die schlimmstmögliche Katastrophe ereignete, stockte der ganzen Welt der Atem. Bis heute ist die Gegend nahe der ukrainischen Stadt Prypjat kontaminiert und die Nachfahren der Arbeiter, die damals am Unglücksort die ersten Aufräumarbeiten starteten, kommen auch jetzt noch mit Missbildungen und Behinderungen auf die Welt. Von einem schrecklichen Atomunfall erzählt auch eine weitere Serie: die deutsch-spanische Koproduktion "La Zona", die am Samstag, 1. Juni, auf ZDFneo ihre Deutschland-Premiere feiert.

Die Handlung der achtteiligen Mini-Serie setzt dabei drei Jahre nach der Katastrophe ein. Von der Normalität ist die nordspanische Region noch weit entfernt, umspannt doch eine riesige Sperrzone den Unglücksort. Die Überlebenden wurden in eine neue Stadt umgesiedelt, während Experten versuchen, die menschenleere Zone zu dekontaminieren. Als eine Reihe mysteriöser Mode geschehen, startet Polizeichef Héctor Uría (Eduard Fernández) seine Ermittlungen. Schon bald stößt der Beamte, selbst Überlebender des Unfalls, auf Ungereimtheiten. Als ein Einsatzkommando die Schmugglerin Zoe (Alba Galocha) aufgreifen, haben die Ermittler eine erste Spur.

Für "La Zona" zeichnet sich das Regie-Duo Jorge Sanchez-Cabezudo und Alberto Sanchez-Cabezudo verantwortlich. ZDFneo strahlt die Serie beginnend am 1. Juni immer samstags, ab 22 Uhr, aus. An insgesamt vier Terminen laufen jeweils zwei Folgen. Zudem ist die ganze Serie ab 24. Juni auf DVD und Blu-ray erhältlich.


Quelle: teleschau – der Mediendienst