Am 18. Mai findet in Tel Aviv (Israel) der Eurovision Song Contest statt. Nach den Halbfinals stehen alle Finalisten und auch die Startreihenfolge fest. Hier finden Sie alle Infos zur Übertragung im TV.

Wann und wo läuft das Finale?

Das Finale des ESC am 18. Mai 2019 wird natürlich wie immer live in der ARD übertragen. Um 20.15 Uhr geht es mit der Vorberichterstattung von der Hamburger Reeperbahn los, um 21 Uhr beginnt die Live-Show in Tel Aviv. Auch ONE überträgt. Deutschland ist als eines der "Big Five"-Länder schon vorab qualifiziert. Auf die fünf großen Geldgeber – neben Deutschland noch Italien, Frankreich, Großbritannien und Spanien – können und wollen die Produzenten im Finale nicht verzichten. Auch Gastgeber Israel ist automatisch gesetzt. Dazu kommen 20 Teilnehmer, die sich über das Halbfinale qualifiziert haben. Nach dem ESC-Finale, das bis etwa 00.45 Uhr geht, schaltet die ARD wieder zur Reeperbahn, wo die "Grand Prix Party" weitergeht.

Gibt es einen Live-Stream?

Ja! Die ARD bietet mittlerweile über die Mediathek einen 24-Stunden-Stream ihres Programms an. Zudem gibt es auch auf der offiziellen deutschen ESC-Seite www.eurovision.de einen Live-Stream.

Wer kommentiert den ESC 2019?

Peter Urban – natürlich! "The Voice of ESC" meldet sich auch in diesem Jahr von den Halbfinals und dem Finale. Barbara Schöneberger moderiert den "Countdown für Tel Aviv" vor dem Finale und die anschließende Party auf der Reeperbahn.

Wer nimmt für Deutschland am ESC 2019 teil?

Im Vorentscheid "Unser Lied für Israel" setzte sich das Duo S!sters mit dem Song "Sister" durch. Die Sängerinnen Laura Kästel und Carlotta Truman taten sich extra für den ESC zusammen. Kästel hat in der Vergangenheit bei der Castingshow "The Voice Kids" teilgenommen. Sie haben im Finale den frühen Startplatz 4 erwischt. Das komplette Teilnehmerfeld finden Sie weiter unten im Artikel.

Wer sind die Favoriten?

Die Wettanbieter sind sich im Vorfeld relativ einig und sehen die Niederlande in diesem Jahr vorn. Duncan Laurence singt für unsere Nachbarn den Song "Arcade". Auch Schweden, Australien und der Schweiz werden gute Chancen ausgerechnet. Deutschland ist nur Außenseiter.

Wie ist der Modus und die Punktevergabe?

In jedem Land stimmen eine Fachjury und die Zuschauer über ihre Favoriten ab. Die Ergebnisse, die zu gleichen Teilen ins Gesamtergebnis einfließen, werden gesondert voneinander präsentiert. Erst wird Land für Land per Schalte verkündet, welche Teilnehmer von der Jury des Landes Punkte bekommen haben (1-8, 10 und 12 Punkte). Dann wird mitgeteilt, wie viele Punkte die Teilnehmer insgesamt aus allen Ländern durch das Televoting bekommen haben. Am Ende hat gewonnen, wer insgesamt am meisten Punkte hat. Der Teilnehmer aus dem eigenen Land darf nicht gewählt werden. 

Wer sitzt in der deutschen Jury?

Die deutsche Jury hat 2019 fünf Mitglieder. Joe Chialo (Musikmanager), Annett Louisan (Sängerin), Nicola Rost (Frontfrau der Band Laing), Nico Santos (Sänger) und der Vorjahres-Vierte Michael Schulte (Sämger) wählen ihre Favoriten. Sie bewerten sowohl die Teilnehmer des zweiten ESC-Halbfinales am 16. Mai als auch die des ESC-Finales am 18. Mai. 

Und hier alle Teilnehmer des ESC 2019:

Finale (18.05., ab 21 Uhr live in der ARD):

  1. Malta: Michela "Chameleon"
  2. Albanien: Jonida Maliqi "Ktheju tokës"
  3. Tschechische Republik: Lake Malawi "Friend Of A Friend"
  4. Deutschland: S!sters "Sister"
  5. Russland: Sergey Lazarev "Scream"
  6. Dänemark: Leonora "Love Is Forever"
  7. San Marino: Serhat "Say Na Na Na"
  8. Nordmazedonien: Tamara Todevska "Proud"
  9. Schweden: John Lundvik "Too Late For Love"
  10. Slowenien: Zala Kralj & Gašper Šantl "Sebi"
  11. Zypern: Tamta "Replay"
  12. Niederlande: Duncan Laurence "Arcade"
  13. Griechenland: Katerine Duska "Better Love"
  14. Israel: Kobi Marimi "Home"
  15. Norwegen: KEiiNO "Spirit In The Sky"
  16. Großbritannien: (UK) Michael Rice "Bigger Than Us"
  17. Island: Hatari "Hatrið mun sigra"
  18. Estland: Victor Crone "Storm"
  19. Weißrussland: Zena "Like It"
  20. Aserbaidschan: Chingiz "Truth"
  21. Frankreich: Bilal Hassani "Roi"
  22. Italien: Mahmood "Soldi"
  23. Serbien: Nevena Božović "Kruna"
  24. Schweiz: Luca Hänni "She Got Me"
  25. Australien: Kate Miller-Heidke "Zero Gravity"
  26. Spanien: Miki "La venda"

Das waren die Teilnehmer im Halbfinale:

1. Halbfinale (14.05., ab 21 Uhr live bei ONE)

  • Zypern: Tamta "Replay"
  • Montenegro: D mol "Heaven"
  • Finnland: Darude "Look Away"
  • Polen: Tulia "Fire Of Love" (Pali się)
  • Slowenien: Zala Kralj & Gašper Šantl "Sebi"
  • Tschechische Republik: Lake Malawi "Friend Of A Friend"
  • Ungarn: Joci Pápai "Az én apám"
  • Weißrussland: Zena "Like It"
  • Serbien: Nevena Božović "Kruna"
  • Belgien: Eliot "Wake Up"
  • Georgien: Oto Nemsadze "Keep On Going"
  • Australien: Kate Miller-Heidke "Zero Gravity"
  • Island: Hatari "Hatrið mun sigra"
  • Estland: Victor Crone "Storm"
  • Portugal: Conan Osíris "Telemóveis"
  • Griechenland: Katerine Duska "Better Love"
  • San Marino: Serhat "Say Na Na Na"

2. Halbfinale (16.05., ab 21 Uhr live bei ONE):

  • Armenien: Srbuk "Walking Out"
  • Irland: Sarah McTernan "22"
  • Moldau: Anna Odobescu "Stay"
  • Schweiz: Luca Hänni "She Got Me"
  • Lettland: Carousel "That Night"
  • Rumänien: Ester Peony "On A Sunday"
  • Dänemark: Leonora "Love Is Forever"
  • Schweden: John Lundvik "Too Late For Love"
  • Österreich: Paenda "Limits"
  • Kroatien: Roko "The Dream"
  • Malta: Michela "Chameleon"
  • Litauen: Jurij Veklenko "Run With The Lions"
  • Russland: Sergey Lazarev "Scream"
  • Albanien: Jonida Maliqi "Ktheju tokës"
  • Norwegen: KEiiNO "Spirit In The Sky"
  • Niederlande: Duncan Laurence "Arcade"
  • Nordmazedonien: Tamara Todevska "Proud"
  • Aserbaidschan: Chingiz "Truth"