Der Eurovision Song Contest erhält bald ein US-Pendant: Die schwedische Produktionsfirma Brain Academy hat laut Angaben von "The Hollywood Reporter" die exklusiven Remake-Rechte des Show-Konzepts ergattert – schon in zwei Jahren soll der erste "American Song Contest" stattfinden.

Am Konzept wird zwar aktuell noch gefeilt, doch aller Voraussicht nach wird es sich bei der US-Variante um einen Wettbewerb aller 50 amerikanischen Bundesstaaten handeln, die über einen längeren Zeitraum gegeneinander antreten werden, bis sich schlussendlich die Teilnehmer der großen Finalshow herauskristallisieren.

"Abgesehen vom Sport ist der Eurovision Song Contest die größte TV-Show des Planeten. Er vereint einen ganzen Kontinent, und jeder darf wählen", so Petter Settman, Chef und kreativer Leiter von Brain Academy. Er fügt an: "Wir können es kaum erwarten, diesen wunderbaren Wettbewerb auf dem größten TV-Markt der Welt einzuführen."

Auch im nicht-europäischen Ausland erfreut sich der ESC seit Jahrzehnten großer Beliebtheit, weswegen auch Länder wie Israel oder Australien am Musik-Wettbewerb teilnehmen dürfen. Am kommenden Samstag, 18. Mai, findet die 64. Ausgabe des Song Contests in Tel Aviv statt. Ab 21 Uhr wird der ESC live im Ersten übertragen, Peter Urban übernimmt wie gewohnt den deutschen Live-Kommentar. Für Deutschland tritt das Duo Sisters mit dem Song "Sister" an – die Wettmacher räumen den beiden Sängerinnen Carlotta Truman und Laurita Spinelli jedoch keine allzu großen Chancen ein. Im letzten Jahr belegte Michael Schulte für Deutschland einen sehr guten vierten Platz.


Quelle: teleschau – der Mediendienst