Nach dem überraschenden Tod des Schauspielers Luke Perry halten die Macher der Serie "Riverdale" weiterhin an seiner Rolle fest. Erst in der nächsten Staffel wird es einen Abschied geben.

Am 4. März verstarb Hollywood-Star Luke Perry mit nur 52 Jahren an den Folgen eines schweren Schlaganfalls, den er wenige Tage zuvor erlitten hatte. Sein Tod kam völlig überraschend und war für seine Familie, Freunde und Kollegen ein schwerer Schock. Nach seinem Durchbruch als Dylan McKay in der 90er-Jahre Kultserie "Beverly Hills, 90210" hatte Perry mit seiner Rolle in "Riverdale" zuletzt wieder an alte Erfolge anknüpfen können. Seit 2016 spielte er eine der Hauptrollen, Archies Vater Fred Andrews. Obwohl die Dreharbeiten nach Perrys Tod weitergingen, hat sein Serien-Charakter noch keinen angemessenen Abschied bekommen. Andrews plötzliche Abwesenheit wurde von den Drehbuchautoren mit einer Geschäftsreise aufgefangen, die bis heute andauert.

Zum Ärger der Fans wurde auch im Finale der dritten Staffel, das nun in den USA ausgestrahlt wurde, nicht darauf eingegangen. Aus einem bestimmten Grund, wie Produzent Roberto Aguirre-Sacasa (45) gegenüber dem US-Magazin "Hollywood Reporter" erklärte: "Wir waren alle am Boden zerstört und mussten diesen Schock erst einmal verarbeiten", so der Serien-Schöpfer. "Luke war eines der Herzen der Show. Wir wollten nicht eilig etwas ins Finale oder in die letzten paar Episoden quetschen, sondern wirklich darüber nachdenken, wie wir am besten mit der Figur von Fred Andrews umgehen. Wir wollten uns die Zeit nehmen, um zu verstehen, wie sich die Show ohne ihn verändern wird und wie wir das am besten angehen können. Also werden wir seine Geschichte zu Beginn der vierten Staffel erzählen."

Luke Perry wird also einen würdigen Abschied aus der Serie bekommen. Bis dahin werden sich die Fans allerdings noch etwas gedulden müssen. Die vierte Staffel von "Riverdale" wird im US-Fernsehen voraussichtlich erst im Herbst starten.


Quelle: teleschau – der Mediendienst