Man könnte denken, das Queen-Biopic "Bohemian Rhapsody" mache die Mitglieder der legendären Band reich. Von wegen: Bislang habe man damit "keinen Cent" verdient, wie Queen-Gitarrist Brian May nun in einem Interview behauptete.

Rund 900 Millionen Dollar Einspielergebnis weltweit, vier Oscars, darunter einer für Rami Malek in der Hauptrolle des Freddie Mercury: Das Queen-Biopic "Bohemian Rhapsody" war ein Erfolg auf ganzer Linie. Man könnte also davon ausgehen, dass die Mitglieder der legendären britischen Band finanziell ein gewaltiges Stück des Kuchens abbekommen. Dass dem keineswegs so sei, stellte Gitarrist Brian May nun jedoch in einem Interview mit BBC Radio 2 klar: "Ich musste neulich lachen, weil in der Zeitung stand, dass wir durch diesen Film reich werden. Wenn sie nur wüssten", so der 71-Jährige.

May behauptete, dass ein Buchhalter den Mitgliedern kürzlich die traurige Wahrheit eröffnet habe: "Wir haben immer noch keinen Cent damit verdient. Ist das nicht lustig? Wie erfolgreich muss ein Film sein, bevor man Geld verdient?" Das Biopic an sich hält May indes übrigens für sehr gelungen: "Das Gefühl ist einfach großartig", sagte er gegenüber der BBC.


Quelle: teleschau – der Mediendienst