Langsam wird es unheimlich: Schon wieder haben die Macher der Kultserie "Die Simpsons" bei einer Prognose richtig gelegen. Diesmal ging es nicht um das Weltgeschehen, sondern um "Game of Thrones".

+++ Achtung, Spoiler! +++

Ob der Tigerangriff auf Siegfried und Roy, Disneys Aufkauf von Fox oder Donald Trump als US-Präsident: Mit erstaunlicher Regelmäßigkeit sahen "Die Simpsons" in ihren Episoden Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Unterhaltung voraus. Nun lag die gelbe Zeichentrick-Familie abermals richtig: In einer Serienfolge aus dem Jahr 2017 (Staffel 23, Folge 15) parodierten die Macher die Erfolgsserie "Game of Thrones" – und orakelten mal wieder korrekt, wie die vorletzte Folge der finalen Staffel des Fantasy-Epos zeigte.

Darin gerät Drachenmutter Danaerys Targaryen vollends zur "Mad Queen" und zerstört in einem Anfall brutalen Vernichtungswillens mit ihrem verbliebenen Drachen Westeros' Hauptstadt Königsmund vollständig. Und es ist genau jenes fürchterliche Massaker an der Zivilbevölkerung, jene Zerstörungsorgie, die von den "Simpsons" prophezeit wurde.

"Schaut, der Drachen verbrennt unser Dorf", ruft Bart in der Episode aus und zeigt auf eine Szenerie, die frappierend an die letzte "GoT"-Folge erinnert: Das feuerspeiende Ungeheuer kreist über der mittelalterlichen Stadt und macht diese in einem Flammensturm zu Asche. Der einzige Unterschied zum echten "Game of Thrones" scheint dabei Homers Reaktion zu sein: "Ich liebe unser Leben", so die Kultfigur.


Quelle: teleschau – der Mediendienst