"Konnte mal durchatmen"

Lena Meyer-Landrut hat der Lockdown gut getan

Lena Meyer-Landrut hat in der Corona-Krise gelernt, besser auf sich selbst zu achten.
Lena Meyer-Landrut hat in der Corona-Krise gelernt, besser auf sich selbst zu achten.  Fotoquelle: 2020 Getty Images/Andreas Rentz

Lena Meyer-Landrut kann der Zwangspause durch den Corona-Lockdown durchaus etwas positives abgewinnen. Das berichtet die 29-jährige Sängerin in einem Interview mit der Zeitschrift "Glamour".

Seit ihrem Sieg beim "Eurovision Song Contest 2010" steht Lena Meyer-Landrut ununterbrochen im Rampenlicht. Umso mehr wusste die inzwischen 29-Jährige die vergangenen Monate im landesweiten Corona-Lockdown zu schätzen. Das verrät sie in einem Interview in der Dezemberausgabe der Zeitschrift "Glamour".

Natürlich war und ist dieses Jahr eine "furchtbare Krise", so Meyer-Landrut. Dennoch habe ihr persönlich der Lockdown gutgetan: "Ich konnte mal durchatmen. Die letzten zehn Jahre stand ich unter Dauerstress, immer erreichbar, selbst im Urlaub." Mittlerweile habe sie verstanden, dass sie sich selbst viel Druck gemacht habe. Grund dafür sei der Zeitgeist: "Wir leben in so einer schnelllebigen Zeit, jedes Bild, alle News sind nur ein paar Minuten aktuell." Während der Krise habe Meyer-Landrut angefangen, auf sich zu hören. Dadurch habe sie erkannt, was wirklich wichtig ist: Dies seien vor allem immaterielle Werte. In Zukunft werde sie nicht mehr so hektisch, sondern gelassener sein, erklärte sie weiter.

Auf die Frage, wie sie sich ihr perfektes Weihnachtsfest vorstelle, antwortete die Sängerin: "Mit Personen, die man lieb hat. An Weihnachten kommt oft viel hoch, auch mal Trauer oder Ängste. Da ist es wichtig, sich mit Leuten zu umgeben, bei denen man sich geborgen fühlt." Zum Schluss gibt sie zudem einen Tipp, um die Selbstliebe zu stärken: "Eine gesunde Selbstreflexion, aber pauschale Tipps gibt es da nicht. Jeder ist wie gesagt anders und hat eigene Kanäle. Ich glaube aber, das Schwerste ist zu sagen: 'Jetzt kümmere ich mich mal um mich.'" Sie meine damit keine Gesichtsmaske, sondern "sich wirklich mit sich selbst auseinanderzusetzen".


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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