Die Comedy-Stars Zach Galifianakis und Kristen Wiig wollen einen Geldtransporter ausrauben – doch dabei geht so einiges schief. Die Komödie, die auf einem realen Fall beruht, bietet leider wenig Subtiles.

Der Geldtransporter-Fahrer David (Zach Galifianakis, "Hangover") führt ein bescheidenes Leben. Manche würden gar sagen: ein langweiliges. Viel Spektakuläres ist in den bisherigen fast 40 Jahren seines Daseins nicht passiert. Doch nun könnte sich alles für ihn ändern: Inspiriert durch einen Überfall auf die Loomis Fargo Bank, bei der im März 1997 ganze 18,8 Millionen US-Dollar erbeutet wurden, fasst Davids ehemalige Kollegin Kelly (Kristin Wiig) nur sieben Monate später den Plan, die Bank erneut um einen Haufen Kohle zu erleichtern – und zwar mit Davids Hilfe!

Der Einfaltspinsel lässt sich sofort darauf ein – nichtsahnend, dass Kelly und ihr krimineller Auftraggeber Steve (Owen Wilson) den Enddreißiger nur als Mittel zum Zweck betrachten ...

Basierend auf einem realen Fall schickt Regisseur Jared Hess ("Napoleon Dynamite") seinen hochkarätigen Comedy-Cast als strohdumme Möchtegern-Gangster in "Masterminds – Minimaler IQ, maximale Beute" auf eine Gaga-Diebestour. VOX zeigt den Film zu später Stunde in einer Erstausstrahlung.

Trotz spielfreudiger Darsteller (in den Nebenrollen sind Leslie Jones, Kate McKinnon und Jason Sudeikis zu sehen) gelingt es den Machern nicht, die völlig absurde Grundgeschichte in ein humorvolles Ganzes zu verwandeln – subtile oder gar subversive Gags sucht man zumeist vergeblich, Slapstick- und Fremdschäm-Momente sind hingegen Trumpf. Damit ist "Masterminds" im Endeffekt nur eine Gangsterkomödie unter vielen. Sogar Comedy-Profis greifen mal daneben ...


Quelle: teleschau – der Mediendienst