Die Bezeichnung "Monster Trucks" wird in der gleichnamigen Komödie (2016) von "Ice Age"-Regisseur Chris Wedge ernst genommen. Denn Autonarr Tripp (Lucas Till, der neue "MacGyver") staunt nicht schlecht, als er in seinem selbstgebauten Truck ein Monster findet.

Noch dazu eins, das genauso PS-begeistert ist wie er selbst. Nachdem das Abenteuer, das eigentlich der Auftakt zu einer Reihe nach dem Vorbild der "Transformers" werden sollte, auf der Leinwand weit hinter den Erwartungen zurückblieb, zeigt SAT.1 den Familienfilm nun als Free-TV-Premiere.

Es dauert nicht lange, bis Tripps Umfeld auf seinen neuen Mitfahrer aufmerksam werden. Mit Creech, so nennt Tripp seinen schleimig-tentakeligen Freund, teilt er das Interesse an Autos und Schnelligkeit. Doch lange können die beiden ihre neugewonnene Freundschaft nicht genießen. Denn Creech ernährt sich vorwiegend von Erdöl, was Energieunternehmer Tenneson (Rob Lowe) um sein Ölfeld fürchten lässt. Die Kreatur soll schnellstmöglich von der Bildfläche verschwinden. Ob Highschool-Schüler Tripp und seine Freunde Meredith (Jane Levy) und Sam (Tucker Albrizzi) das Wesen vor den mächtigen Gegenspielern beschützen können?

Monsterhaft ist nicht nur der Inhalt des Films. Mit großen Hoffnungen und einem riesigen Budget von 125 Millionen Dollar kam "Monster Trucks" 2016 in die Kinos. Dort fand der Streifen allerdings so wenig Anklang, dass Paramount Pictures damit 113 Millionen Dollar Verluste machte. So reiht sich der Film in die wenig illustre Reihe der größten Flops der Filmgeschichte ein.

Die Idee zu "Monster Trucks" war Paramount-Chef Adam Goodman beim Spielen mit seinem Sohn gekommen. Angesichts dessen, was dabei herauskam, wäre sie besser im Kinderzimmer geblieben. Bei Tripp war man sich offenbar nicht sicher, ob er ein richtig cooler Typ oder der gehänselte Schrauber-Nerd werden sollte, und mit Monster Creech wird man als Zuschauer auch nie richtig warm. Noch dazu tauchen sehr, sehr oft Fahrzeuge eines bestimmten großen US-Automobilherstellers im Bild auf. Dann lieber gleich mit den Kleinen ins nächste Autohaus gehen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst