Das ZDF erweitert sein erfolgreiches Repertoire an Spielfilmreihen aus dem Alpenraum. Mit "Team Alpin" soll an die Erfolge von Quotenrennern wie "Der Bergdoktor" und die "Die Bergretter" angeknüpft werden, die nach wie vor weit über sechs Millionen Zuschauer vor den Fernseher locken.

Im Zentrum von "Team Alpin" sollen nach Aussage von ZDF-Redakteurin Sophie Venga Fitz "unverwechselbare Bergerlebnisse und das Gelingen von Zusammenarbeit" stehen. Erzählt wird die Geschichte der drei Freunde Martina (Johanna von Gutzeit, lesen Sie hier ein Interview), Uli (Daniel Fritz) und Rupert (Daniel Gawlowski), die gemeinsam eine Alpinschule eröffnen. Das ZDF hat zunächst zwei 90-Minüter produziert.

Eigentlich kehrt Martina Stadler nur in ihre alte Heimat Engerberg zurück, um ihr Elternhaus zu verkaufen. Doch als ihr Ehemann Jean-Luc (Pierre Kiwitt) eine Affäre gesteht, kommt alles ganz anders. Am Boden zerstört, findet Martina bei ihren einstigen Jugendfreunden Uli und Rupert Trost. Doch die Drei verbindet nicht nur eine alte Freundschaft, sondern auch ihre Liebe zu den Bergen.

Ob Klettern, Biken oder Wandern – schon als Kinder spornten sich die Freunde zu sportlichen Höchstleistungen an. Rupert machte sein Hobby sogar zum Beruf, war als Wettkampf-Boulderer in der ganzen Welt unterwegs. Um ihre Leidenschaft mit anderen Menschen zu teilen, beschließen die drei Freunde, eine Alpinschule zu eröffnen. Einer ihrer ersten Kunden ist Tobias Brand (David Rott), der trotz seiner gravierenden Augenkrankheit einen Tandemflug machen will. Um ihm diesen Traum zu erfüllen, setzen Martina, Uli und Rupert einige Hebel in Gang.

Nicht nur die drei Freunde lieben den Sport, sondern auch die allesamt noch relativ unbekannten Schauspieler in "Team Alpin". Dennoch hieß es für ihre Rolle, über Grenzen zu gehen, wie Johanna von Gutzeit berichtet: "Am krassesten war für mich das Hochseil – 30 Meter über dem Boden, 50 Meter lang über einen Wasserfall. Beim ersten Mal dachte ich, ich sterbe, aber ab dem dritten Mal hatte ich großen Spaß". Schaupielerkollege Daniel Fritz zeigt sich hingegen begeistert von der Berglandschaft, in der zwei Monate lange gedreht wurde: "Die Klamm, in der wir die Wasserszenen gedreht haben, hat mich extrem beeindruckt. Wunderschön, gefährlich und eine absolute Herausforderung".

Der zweite Film wird bereits am nächsten Donnerstag, 8. November, um 20.15 Uhr, ausgestrahlt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst