Bereits zum 20. Mal verleiht der Bayerische Rundfunk den "Bayerischen Kabarettpreis" und berichtet darüber in einer Zusammenschnitt-Sendung, die vier Tage nach der eigenen Preis-Gala im Abendprogramm ausgestrahlt wird. Bei der Jubiläumsausgabe werden diesmal Olaf Schubert, Martin Frank, Dieter Hanitzsch, Christian Ehring und der Ostfriese Otto Waalkes geehrt.

Durch den launigen Abend im Münchner Lustspielhaus führt die Kabarettistin Luise Kinseher, die nicht nur den BR-Fans auch in ihrer Rolle als "Mama Bavaria" vom Nockherberg-Starkbieranstich bekannt ist. Weil es sich diesmal um ein Jubiläum handelt, müssen auch besondere Würdenträger geehrt werden. So geht der "Ehrenpreis" an den Blödelbarden Otto, der bekanntlich aus Ostfriesland kommt, sich in Bayern aber sichtlich wohlfühlt.

Etwas ungewöhnlich auch der "Musikpreis", der an Olaf Schubert in der Rolle des linkischen Besserwissers und Hobby-Philosophen geht. Der sächsische Pullunder-Träger wird diesmal für sein "Gesamtkunstwerk" gelobt, das eben auch auf Töne, Reime, seine spezielle Aussprache und "musikalische Tiefstapelei", wie es beim BR heißt, setzt.

Als "Senkrechtstarter" wird Martin Frank geehrt; der Karikaturist Dieter Hanitzsch, der als enger Freund und Wegbegleiter des verstorbenen Kabarettisten Dieter Hildebrandt und dessen Münchner Satire-Institution Lach- und Schießgesellschaft gilt, erhält den "Jubiläumspreis". Last but not least geht der diesjährige "Ehrenpreis" an dem oft schwarzhumorigen, immer spitzzüngigen Kabarettisten Christian Ehring. Er ist für Fernsehfans kein Unbekannter, moderiert er doch die NDR-Satiresendung "extra 3" und ist auch regelmäßig in der "heute-show" im ZDF zu sehen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst