Als liebenswürdig-tollpatschige Bridget Jones eroberte Renée Zellweger einst Hollywood. Doch nicht immer was alles heiter Sonnenschein, wie die Schauspielerin nun in einem Interview zugab.

Nachdem es in den letzten Jahren etwas stiller um Renée Zellweger geworden war, kehrt der "Bridget Jones"-Star bald wieder auf die Kinoleinwand zurück. In einem Filmbiopic über Judy Garland wird sie die Hollywood-Ikone verkörpern. Bevor der Film am 2. Januar in den deutschen Kinos startet, meldete sich Zellweger in einem Interview mit "People" zu Wort und überraschte mit offenen Worten. Angesprochen auf die Gerüchte, sie hätte sich Schönheitsoperationen unterzogen, entgegnete die 50-Jährige: "Nichts rückt einem die Perspektive so zurecht wie internationale Demütigung." Es würde einem vor Augen führen, was wirklich wichtig sei.

Weiterhin führte die US-Amerikanerin aus: "Eine der Ängste, die wir als Künstler vielleicht alle teilen – weil wir diese öffentliche Erfahrung haben, nicht nur für unsere Arbeit, sondern auch als Menschen kritisiert zu werden – ist, wenn es zu viel wird, wenn man lernt, dass seine Haut nicht ganz so dick ist, wie man sie braucht, wie wird sich das anfühlen?" Nun, nachdem sie den "härtesten Tritt bekommen" habe, wisse sie, wie es sich anfühle. Konkret verweisend auf das "ganze Schönheits-OP-Geschwafel" sagte Zellweger außerdem: "Das macht mich traurig. Ich betrachte Schönheit nicht auf diese Weise."

Dennoch hätten sie die vielen Spekulationen ins Nachdenken gebracht, wie die 50-Jährige offenbarte. Es habe sich angefühlt, als solle sie etwas verändern. "Ich wurde in meinen blauen Jeans und Cowboystiefeln mit meinem chaotischen Haar eingestellt. Also warum habe ich plötzlich versucht, in eine Form zu passen, die mir nicht gehörte?", erinnerte sich die Schauspielerin.


Quelle: teleschau – der Mediendienst