Robert de Niro ist ein Mann der klaren Worte. Diesem Ruf machte der Schauspieler nun erneut alle Ehre. Zielscheibe seiner Kritik war, wie schon so oft, US-Präsident Donald Trump.

Eigentlich war Robert De Niro in London, um die Premiere seines neuen Films "The Irishman" zu feiern. Doch die Produktion von Regisseur Martin Scorsese, die am 27. November bei Netflix Premiere feiert, geriet in den Hintergrund. Ursache dafür war einmal mehr eine harte Kritik De Niros an US-Präsident Donald Trump.

Gegenüber Sky News wetterte der 76-Jährige: "Trump ist ein Monster. Er ist ein Monster, ohne es zu merken, dafür ist er einfach zu dumm." Daraufhin redete sich der Schauspieler weiter in Rage und meinte: "Wir werden ein Problem bekommen, wenn wir ihn nicht loswerden."

"Er ist zu dumm, um zu wissen, dass er böse ist"

Weiter polterte De Niro über den US-Präsidenten: "Er sagte, es gebe ein berühmtes Zitat über die Alltäglichkeit und Banalität des Bösen. Und er ist zu dumm, um überhaupt zu wissen, dass er böse ist." Der Schauspieler legte Trump zur Last, er lasse zu, "dass ihn das Böse umgebe". Dazu sagte De Niro: "Er initiiert vielleicht nichts Böses, aber er wird es zulassen."

Robert De Niro ist seit jeher als einer der härtesten Kritiker Donald Trumps bekannt. Erst Ende September echauffierte er sich bei CNN und sagte zum anstehenden Impeachment-Verfahren gegen Trump: "Er wird sagen, das ist alles geschmiert, alles falsch. Dieser Typ hat alles getan, was man nur tun kann, und das viel schlimmer, als ich es jemals für möglich gehalten hatte. An dem Tag nach seiner Amtseinführung habe ich gedacht: 'Gebt ihm eine Chance. Man kann ja nie wissen.' Er ist aber schlimmer, als ich dachte."


Quelle: teleschau – der Mediendienst