Der Bärenforscher Chris Morgan wirft einen Blick auf die spannende Welt der Bären und zeigt, wie die Tiere lernen, mit den Gefahren des Lebens umzugehen.

Sie wirken flauschig und tapsig, sind aber höchst gefährliche Wildtiere: Um die eigentlich zurückhaltenden Grizzlys genauer beobachten zu können, machte sich der Bärenforscher Chris Morgan mit einem Filmteam auf den Weg zur Katmai Küste in Alaska. Dort kommen die Bären zusammen, wenn es in den Bergen nicht mehr genug Nahrung gibt. In der Dokumentation "Erlebnis Erde: Bären wie wir", die das Erste nun ausstrahlt, wagen Annette Scheurich und Daniela Pulverer einen einzigartigen Blick auf die Welt der braunen Wildtiere.

Schnell wird deutlich, dass hinter der Fassade aus zotteligem Fell weit mehr steckt als ein großes, bedrohliches Raubtier. Bären sind faszinierende Geschöpfe: Sie sind anpassungsfähig, stark und vor allem schlau – und das müssen sie auch sein. Denn sie haben es nicht leicht: Um ein Weibchen zu erobern, müssen die Männchen erst auf komplizierte Weise mit ihren Rivalen kämpfen, Bärenmütter müssen sich durchsetzen können, und auch Jungbären sind anfangs vielen Gefahren ausgesetzt. Der interessante Teil der "Erlebnis Erde"-Reportagereihe des Ersten eröffnet einen umfassenden Eindruck über das Sozialleben einer ganz besonderen Tierrasse – und zeigt, dass Bären dem Menschen in gewisser Weise auch ähnlich sind.


Quelle: teleschau – der Mediendienst