Das erste Foto eines schwarzen Loches ist eine wissenschaftliche Sensation. Die Dokumentation "Black Hole Hunters" zeigt, wie es entstanden ist.

Es ist ein Paukenschlag, der die Welt der Wissenschaft erschüttert: Wie die US-amerikanische National Science Foundation am Mittwoch in Washington D.C. und zeitgleich in fünf weiteren Städten mitteilte, gelang erstmals in der Geschichte ein fotografischer Beweis eines schwarzen Loches und seiner Umgebung. Dieser Durchbruch ist einem Team von etwa 200 Wissenschaftlern aus aller Welt zu verdanken, die seit mehreren Jahren daran arbeiteten. Möglich machte die bahnbrechende Aufnahme ein Zusammenschluss von acht Radioteleskopen auf vier Kontinenten, das Event Horizon Telescope. Die Dokumentation "Black Hole Hunters" (Freitag, 26. April, 22.05 Uhr, bei WELT) gibt nun Einblick in die beeindruckende Arbeit der Forscher. Mit exklusivem Zugang zu den Wissenschaftlern ermöglicht es der Film, die Herausforderungen des Vorhabens zu begreifen und die Bedeutung dieses immensen Fortschritts für die Wissenschaft einzuordnen.

Schon Albert Einstein verfasste zur Existenz schwarze Löcher im Rahmen seiner Allgemeinen Relativitätstheorie Abhandlungen. Jahrzehnte später wurde auch der wissenschaftliche Nachweis erbracht und in Simulationen dargestellt. Das rätselhafte Phänomen bildlich darzustellen, gelang bis dato allerdings nicht. Zu sehen ist auf dem leicht verschwommenen Bild das Schwarze Loch im Zentrum der Galaxie Messier 87, die sich 55 Millionen Jahre entfernt von der Erde befindet.


Quelle: teleschau – der Mediendienst