In den deutschen Kinos ist er ab kommender Woche als Adolf Hitler zu sehen, nun soll Taika Waititi angeblich einen neuen "Star Wars"-Film drehen. Was bedeutet das für die Zukunft der Reihe?

Wandelt sich "Star Wars" schon bald von der pathetischen Weltraumoper zur satirischen Lachnummer? Wie der "Hollywood Reporter" erfahren haben will, soll Taika Waititi bei einem der nächsten Filme des Franchise die Regie übernehmen. Angeblich befindet sich der Neuseeländer aktuell in Gesprächen, offiziell bestätigt ist das allerdings noch nicht.

Waititi wurde mit der Vampir-Satire "5 Zimmer Küche Sarg" bekannt, außerdem verpasste er der Superheldenreihe um den nordischen Donnergott Thor mit "Thor 3: Tag der Entscheidung" einen humorvollen Anstrich. Zuletzt inszenierte er die Hitler-Persiflage "Jojo Rabbit", die am 23. Januar in Deutschland startet. In dem Film verkörpert Waititi außerdem den "Führer". Dass Waititi das "Star Wars"-Universum aber durchaus ernst nimmt, zeigte er erst kürzlich: Der 44-Jährige inszenierte eine Folge der "Star Wars"-Serie "The Mandalorian" (in den USA bei Disney+ verfügbar).

Die aktuelle "Star Wars"-Trilogie wurde unlängst mit der neunten Episode, "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers", zu einem Abschluss geführt. Wie es danach weitergehen soll, ist noch nicht bekannt. Fest steht derzeit nur, dass die "Game of Thrones"-Macher D. B. Weiss und David Benioff, anders als zunächst geplant, nicht an einer neuen Trilogie arbeiten werden. Dafür soll Kevin Feige, Produzent des Marvel Cinematic Universe, einen neuen "Star Wars"-Film verantworten, und auch "Mandalorian"-Mastermind Jon Favreau soll sich um die Zukunft der Reihe kümmern. Welche Rolle bei all dem Taika Waititi spielen könnte, bleibt abzuwarten.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH