Moderator Thomas Gottschalk hat nach seinem Rückzug beim BR überraschend schnell eine neue Senderheimat gefunden. Los geht's schon im Januar mit einer Radioshow.

Sein doch recht plötzlicher Rückzug vom Bayerischen Rundfunk hatte Irritationen ausgelöst. Nun scheint klar, warum Thomas Gottschalk dem BR den Rücken kehrt. Der Star-Moderator wechselt zum SWR. Zum Einstieg solle Gottschalk dort eine wöchentliche Radiosendung moderieren. Jedoch arbeite man gemeinsam mit dem 69-Jährigen auch an Ideen für neue Fernehformate, wie der Sender in einer Mitteilung bekanntmachte. Eine Entscheidung hierüber werde im Januar fallen.

Gottschalks neue Radioshow soll bereits am 13. Januar 2020 starten und jeden Montag ab 13 Uhr bei SWR3 zu hören sein. Als Co-Moderator ist ihm Constantin Zöller zur Seite gestellt, man wolle "über Musik, aktuelle Aufreger und Prominente diskutieren". Und das zwei Stunden lang im "Battle"-Modus, Jung gegen Alt. "Ich habe weder was verlernt noch was dazu gelernt", versicherte der prominente Neuzugang beim Südwestrundfunk. "Ich freue mich auf DJ Constantin feat. Grandmaster TG."

Der Wechsel des langjährigen "Wetten, dass ..?"-Gastgebers vom einen öffentlich-rechtlichen Sender zum nächsten kommt durchaus überraschend – auch wenn es eine interessante Randbeobachtung ist, dass Gottschalks neue Lebensgefährtin Karina Mroß als Controllerin für den SWR arbeitet. Auch beim BR hatte der gebürtige Franke zuletzt eine Radiosendung moderiert sowie im BR-Dritten den Literaturtalk "Gottschalk liest?". Die letzte Folge wurde am 10. Dezember ausgestrahlt.

Zuvor hatte Thomas Gottschalk mit einer flapsigen Rückzugsbemerkung Verwirrung ausgelöst: "Ich merke doch, dass mein Körper sein Recht fordert", kündigte er live am Radiomikro seinen Abschied an. "Mein Arzt hat mir gesagt, es wäre hochriskant, wenn ich weiter wie bisher einmal im Monat das Bett verlasse." Nur ein Scherz, wie der Entertainer mit Verweis auf seine intakte Gesundheit später klarstellte. Die Ankündigung "I will be back" macht er nun schneller wahr als von manchem erwartet.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH