Vor Kurzem noch Persona non grata, jetzt wieder gefeierter Held? Drei Jahre nach dem Rausschmiss von Hulk Hogan hat der Wrestlingverband WWE den 64-jährigen Altstar begnadigt und wieder in die Hall Of Fame aufgenommen. Die rassistischen Entgleisungen, die zur Trennung von dem vielfachen Champion geführt hatten, sind offenbar vergeben.

In dem WWE-Statement zur Versöhnung mit Hogan wird darauf verwiesen, dass die Wrestling-Ikone sich wiederholt für ihre rassistischen Äußerungen entschuldigt habe. Außerdem habe sich Hogan zuletzt ehrenamtlich für Jugendliche eingesetzt, damit diese nicht dieselben Fehler begehen wie er.

Rassistische Äußerungen über Freund seiner Tochter

2015 war ein Tape aus dem Jahr 2006 im Internet aufgetaucht, in dem Terry Bollea (Hogans bürgerlicher Name) mehrfach das N-Wort verwendete und sich abfällig über den damaligen Freund seiner Tochter äußerte. Die WWE löste den Vertrag mit ihrem Star umgehend auf, stellte den Verkauf aller Hogan-Fanartikel ein und entfernte ihn aus der Ruhmeshalle.

Hulk Hogan, der seinen letzten Kampf 2012 bestritt, wird nach seiner Rehabilitierung voraussichtlich wieder als WWE-Botschafter tätig sein. Im Rahmen eines WWE-Events kam es auch schon wieder zu einem Treffen mit Kollegen. Dazu twitterte Hogan: "Ich traf gerade die WWE-Superstars, und das Ausmaß an Liebe und Unterstützung war überwältigend. Ich habe für diesen Tag gebetet und habe nun das Gefühl, endlich wieder zu Hause zu sein."


Quelle: teleschau – der Mediendienst