"Mord und Beton" lautet der schön schlichte Titel des 51. "Wilsberg"-Falls aus der erfolgreichen Reihe, bei dem Hansjörg Thurn Regie führte. Das ZDF wiederholt den Film aus dem Jahr 2018. Für Fans die gute Nachricht: Es gibt Neues vom Münsteraner Detektiv. Und zwar reichlich ...

Es gibt wohl kaum eine Branche, deren Tätigkeit in Kriminalfilmen so oft zum Thema gemacht wird. Baulöwen, das steht dann fest, wollen nie etwas Gutes für die Menschen. So ist es auch diesmal: Michael Lobland (Christoph M. Ohrt) erfüllt schon auf den ersten Blick jedes Klischee: Er thront hoch über den Dächern, säuft Schampus, ist herrschsüchtig, arrogant und interessiert sich einen Dreck für die Leute. Hauptsache, die Kohle stimmt. Und ausgerechnet bei ihm schleicht sich Wilsberg (Leonard Lansink), der chronisch klamme und immer ein bisschen lethargisch wirkende Privatdetektiv, inkognito als Vertreter eines Millionen-Investors ein.

"Mord und Beton" gehört sicher nicht zu den besseren "Wilsbergs". Der sonst so typische Humor kommt zu kurz, gleichsam der besondere Charme, der die Reihe meistens ausmacht. Spannend wird's dann doch zum Schluss hin, dem dann außerdem auch eine besondere Emotionalität innewohnt. Erfährt doch Georg Wilsberg gleich zweimal auf eher schmerzliche Art und Weise, was man seinen Freunden antun sollte und was nicht.

Derweil sind insgesamt vier neue Folgen bereits abgedreht. Unter anderem hat es Wilsberg dann mit der Müll-Mafia und einem Verbrechen hinter Klostermauern zu tun.


Quelle: teleschau – der Mediendienst