Gesundheitsupdate

Uwe Herrmann kämpft gegen Merkel-Karzinom: "Bald kommt wahrscheinlich die Bestrahlung"

02.07.2026, 15.51 Uhr
Uwe Herrmann, bekannt aus "Zwischen Tüll & Tränen", kämpft gegen das seltene Merkel-Karzinom. Der Brautmodendesigner teilt ein aktuelles Gesundheitsupdate aus dem Krankenhaus.
Uwe Herrmann
Uwe Herrmann hat eine Krebsdiagnose gut überstanden.  Fotoquelle: IMAGO / Future Image / xM.xWehnertx

"Ich hatte das Merkel-Karzinom", erklärte Uwe Herrmann vor wenigen Wochen gegenüber "Bild". Bei der Krankheit handele es sich um "einen sehr seltenen und sehr aggressiven Hauttumor mit einer hohen Teilungsrate", beschrieb Herrmann. Nach zwei Operationen gehe es ihm "den Umständen entsprechend gut", versicherte der "Zwischen Tüll und Tränen"-Star zum damaligen Zeitpunkt, sagte aber auch: "Körperlich bin ich auf dem Weg zurück. Seelisch ist vieles wahrscheinlich noch gar nicht richtig angekommen."

Auf seinem Instagram-Kanal teilte der 63-Jährige nun ein Gesundheitsupdate. "Wieder Kontrolle nach meiner Operation. Blutabnahme, Ultraschall, CT mit Kontrastmittel und ein Gespräch mit der Oberärztin", schrieb der Brautmodendesigner und teilte dazu ein Bild, das ihn in einem Behandlungszimmer zeigt. Auf die Ergebnisse der Untersuchung müsse er noch warten: "Natürlich hoffe ich, dass alles in Ordnung ist. Bis dahin bleibt diese innere Anspannung, die viele von euch sicher kennen."

"Schritt für Schritt"

Herrmann erklärte weiter: "Bald kommt wahrscheinlich die Bestrahlung. Davor bin ich etwas nervös, aber ich gehe diesen Weg weiter. Schritt für Schritt." Er sei trotz allem "dankbar", betont der TV-Star: "Für die Medizin, für die Menschen an meiner Seite und auch für euch."

Dass er überhaupt auf seine Erkrankung aufmerksam wurde, sei Zufall gewesen. Anfang Februar sei ihm eine Anomalie an seinem linken Oberarm aufgefallen, erinnerte sich Uwe Herrmann im "Bild"-Interview. "Er hat nicht geschmerzt, nicht gejuckt und sich auch sonst nicht bemerkbar gemacht. Es gab kein Brennen, kein Krabbeln und kein anderes Warnsignal", sagte er im Mai über den Tumor. Eben diese Tatsache brachte ihn zum Nachdenken. Weil der Tumor "ungewöhnlich schnell gewachsen" sei, habe er den Gang zum Hautarzt angetreten, rekapitulierte Herrmann.

Dort machten die Mediziner Nägel mit Köpfen und entfernten den Tumor. Dazu nahmen sie Gewebeproben eines Lymphknotens. "Dabei wurde tatsächlich eine Metastase gefunden", erläuterte Uwe Herrmann. "Das war natürlich ein schwerer Moment." Bei einem weiteren chirurgischen Eingriff schnitten die Mediziner zwölf Lymphknoten heraus – glücklicherweise ohne weitere Metastasen.

 


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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