Vanessa Mai erzählt von Arzt-Schock: "Dachte wirklich, ich habe die schlimmste Diagnose"
In der aktuellen Folge ihres Podcasts "Schön laut" sprachen Schlagersängerin Vanessa Mai (33) und Moderatorin Lola Weippert (30) offen über ihre gesundheitlichen Probleme und Schicksalsschläge. "In meinem Körper, da wachsen viel zu viele Sachen, die da nicht hingehören", befand Weippert, die unter anderem an Endometriose leidet. Mai erzählte indes von einem Schockmoment: Bei einer Routineuntersuchung vor einem Jahr wurde eine kleine Zyste in ihrem Kopf entdeckt. "Das ist überhaupt nichts Schlimmes", erinnerte sie sich an die Worte des Arztes.
Trotzdem riss ihr "diese Erbse in meinem Hirn" kurz den Boden unter den Füßen weg: "Lola, mir ist so schlecht geworden in diesem Moment", erzählte Mai. "Ich dachte wirklich, ich habe die schlimmste Diagnose gerade erhalten. Ich lag auf dem Boden und war so: Ich kotze gleich." Inzwischen kann die Schlagersängerin, die 2018 wegen einer Rückenverletzung mehrere Konzerte absagen musste, darüber lachen.
Vanessa Mai: "Ich bin nicht schmerzfrei"
Doch eben jene Verletzung verfolgt sie bis heute: Sie brauche gewisse Routinen, "um überhaupt schmerzfrei zu sein", erklärte sie: "Und ich bin nicht schmerzfrei." An manchen Tagen komme sie "nicht hoch aus dem Bett, weil ich so zu bin", gab sie offen zu. Besonders in Stresssituationen mache sich die Verletzung bemerkbar.
Damals – Mai war mit "Let's Dance" und einer eigenen Tour "im Vollgas-Modus" – rutschte eine ihrer Bandscheiben "in Richtung Rückenmark". Im schlimmsten Fall hätte das eine Lähmung bedeuten können, erklärte Mai. Heute wisse sie: "Ich habe eigentlich im Endeffekt sehr viele Fehler gemacht und habe mir das selber ein bisschen zugeführt – zum Glück. Weil ich jetzt ganz anders mit meinem Körper umgehe."
Lola Weippert und Vanessa Mai "haben es überlebt"
Einige Jahre später musste Mai erneut einen Schicksalsschlag verkraften: Bei der Schlagersängerin wurde eine Vorstufe zu Gebärmutterhalskrebs festgestellt. "Die hat mir mehr oder weniger das Leben gerettet", sagt sie heute über ihre Frauenärztin. Das betroffene Gewebe ist zwar entfernt, dennoch muss die 33-Jährige zweimal im Jahr zur Vorsorge – immer wieder eine herausfordernde Situation.
Weippert kennt das Gefühl: 2024 wurde bei der 30-Jährigen ein gutartiger Tumor in der Brust gefunden. "Das ist so eine stetige Angst, die immer wiederkommt und so ein Stress, der immer wiederkommt", erzählte die Moderatorin von ihrer Sorge, dass sich das Gewebe verändert. Dennoch mahnte sie gleich zu Beginn der Podcastfolge: "Bitte, bitte geht zur Vorsorge!"
Im letzten Jahr erlebte Weippert, die auf Social Media regelmäßig offen über ihre ADHS-Diagnose spricht, einen weiteren gesundheitlichen Horror: Sie hatte Meningitis, eine Hirnhautentzündung. Schicksalsschläge wie diese, blickten die beiden Frauen zurück, hätten ihren Blick auf das Leben verändert. "Wir haben ja das Glück: Es ist lebensbedrohlich – wir haben es überlebt. Deswegen, man bekommt noch mal so ein Leben geschenkt, aber man muss es nutzen", ist die Moderatorin überzeugt.
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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH