“Bridgerton”: Das sind die Drehorte der vierten Staffel
Neue Liebesgeschichte, neue Kulissen – und ein England, das selbst die Fantasie nicht schöner erfinden könnte. Mit Staffel vier entführt „Bridgerton“ seine Fans erneut in prachtvolle Herrenhäuser, romantische Gärten und historische Paläste. Doch wo genau wurde die neue Benedict-Romanze wirklich gedreht? Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen der Drehorte, die jetzt ins Rampenlicht rücken.
Zwischen Regency-Romantik und Netflix-Magie
Seit dem Start der vierten Staffel am 29. Januar 2026 dreht sich in der Welt von „Bridgerton“ alles um Benedict Bridgerton (Luke Thompson, 37) und seine große Liebe Sophie Baek (Yerin Ha, 28). Während Fans die neue Geschichte verfolgen, fällt eines sofort auf: Die Kulissen wirken vertraut und gleichzeitig frischer denn je. Gedreht wurde erneut vor allem im Süden Englands, rund um Bath und London. Doch in Staffel 4 haben die Macher einige neue Anwesen integriert, die der Serie einen leicht anderen Look verleihen. Alte Favoriten treffen auf bislang unbekannte Locations. Eine gelungene Mischung, die der neuen Staffel ihren ganz eigenen Charme verleiht.
Loseley Park: Benedicts neues Zuhause mit Adelstitel
Eine der wichtigsten neuen Locations ist das historische Anwesen Loseley Park nahe Guildford. Das elisabethanische Herrenhaus dient in Staffel vier als romantischer Landsitz „My Cottage“. Der Name klingt bescheiden, doch in der Realität ist es alles andere als klein. Das Anwesen befindet sich seit mehr als 400 Jahren im Familienbesitz und kreiert mit Rosengarten, Kräuterbeeten und weitläufigen Grünflächen genau jene märchenhafte Atmosphäre, die perfekt zur Cinderella-artigen Liebesgeschichte von Benedict und Sophie passt. Für Fans bedeutet das: Wer zu den Serien-Locations reist, findet dort die Kulisse einer der zentralen Romanzen.
Ham House and Garden: Ein Haus, viele Rollen
Ein weiteres Highlight ist Ham House and Garden am Ufer der Themse. Das prachtvolle Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert fungiert gleich mehrfach als Kulisse, unter anderem für Penwood House und weitere Residenzen aus Benedicts Umfeld. Die Mischung aus Antiquitäten, historischem Interieur und eleganten Gärten macht den Drehort zu einem echten Allrounder. Genau diese Vielseitigkeit lieben die Produzenten: Ein Gebäude, mehrere Adelsresidenzen – typisch „Bridgerton“.
Osterley Park: Wenn der Ballsaal ruft
Wer sich an die spektakulären Gesellschaftsszenen erinnert, wird Osterley Park and House sofort wiedererkennen. Schon in Staffel drei war das Anwesen im westlichen London Schauplatz eines rauschenden Balls – und auch in Staffel vier gibt es ein Wiedersehen mit dem Herrenhaus auf dem georgianischen Landgut. Die imposante Eingangshalle und der weitläufige Innenhof verleihen den Tanzszenen eine royale Atmosphäre. Kein Wunder also, dass das Produktionsteam diesen Ort erneut ausgewählt hat.
Denham Place: Luxus, den Fans nur von außen sehen
Ganz neu im Serienkosmos ist der herrschaftliche Denham Place in der Umgebung von London, der in der Serie das elegante Cavender House darstellt. Auch wenn die Kameras die Fassade in Szene setzen, bleibt Fans der Zutritt verwehrt. Das Anwesen ist eine private Residenz und steht aktuell zum Verkauf. Der Preis: rund 52 Millionen Euro. In Anbetracht der 12 Schlafzimmer im Herrenhaus und einem Anwesen mit einer Gesamtfläche von über 28.000 Quadratmetern ist das geradezu ein Schnäppchen. Ein Ort also, der die Glamour-Seite der Serie perfekt widerspiegelt. Unerreichbar, exklusiv und sogar ein bisschen geheimnisvoll.
North Mymms Park: Romantik mit Hochzeitsflair
Auch North Mymms Park gehört zu den Drehorten der neuen Staffel. Das Anwesen in Hertfordshire gilt als einer der romantischsten Veranstaltungsorte Englands. Kein Wunder, dass es in der Serie gleich mehrere Schauplätze beherbergt, darunter ein Pub und Teile von Penwood House. Wer selbst einmal „Bridgerton“-Atmosphäre erleben möchte, kann hier sogar Hochzeiten feiern - ein echtes Serienmärchen, nur diesmal im echten Leben.
West Wycombe Park: Italienisches Flair für die High Society
Mit West Wycombe Park in Buckinghamshire erweitert die Serie ihre Kulissen um ein Landhaus im italienischen Stil. Dessen Umgebung samt Wäldern und See sorgt für cineastische Bilder. Perfekt für Spaziergänge, aber auch Intrigen und heimliche Begegnungen. Interessierte Besucher müssen sich allerdings in Geduld üben, denn das Anwesen ist nur zu bestimmten Zeiten geöffnet. Dies unterstreicht, dass die Welt von „Bridgerton“ auch fernab der Kameras von Exklusivität beherrscht wird.
Alte Bekannte kehren zurück – von Bath bis Greenwich
Neben den neuen Schauplätzen stehen wieder viele vertraute Orte auf dem Plan. Bath dient weiterhin als London der Regency-Ära, mit der ikonischen Häuserzeile Royal Crescent als Zuhause der Featheringtons und dem Holburne Museum als Residenz von Lady Danbury. Auch das Ranger´s House im Greenwich Park kehrt zurück und stellt erneut das Familienhaus der Bridgertons dar. Ebenso dabei: Hampton Court Palace, der die royale Residenz von Queen Charlotte verkörpert und mit seiner Tudor-Architektur für stilechten königlichen Glanz sorgt. Diese vertrauten Orte verbinden die neue Staffel mit den früheren Geschichten, was ein Gefühl von Kontinuität inmitten neuer Romanzen vermittelt.
Studios, Schlösser und Serienillusionen
Doch nicht alles, was auf dem Bildschirm wie ein Schloss wirkt, ist für jedermann frei zugänglich. Viele Szenen wurden erneut in den Shepperton Studios bei London gedreht. Ein Ort, den Fans leider nicht besichtigen können. Doch genau diese Mischung aus realen Anwesen und Studioaufnahmen macht den typischen „Bridgerton“-Look aus, wenn historische Authentizität auf perfekt inszenierte Fantasie trifft.
Warum die Drehorte so wichtig sind
Die Kulissen sind mehr als bloß Hintergründe. Sie erzählen die Geschichte mit. Loseley Park steht für Benedicts romantische Seite, Ham House für die aristokratische Welt, während Bath weiterhin das pulsierende Zentrum der High Society bildet. Gerade in Staffel vier, die stärker auf eine märchenhafte Liebesgeschichte fokussiert, spielen Gärten, Landsitze und abgelegene Anwesen eine noch größere Rolle als zuvor.
Für eingefleischte Fans beinhaltet die neue Staffel eine Einladung zum Reisen. Geführte Touren in Bath oder London führen zu den bekanntesten Schauplätzen, während eine mehrtägige Route von historischen Stadthäusern bis zu prachtvollen Palästen reicht. Ob Royal Crescent, Ranger´s House oder die neuen Landsitze rund um Surrey – die Welt der Bridgertons existiert nicht nur auf Netflix, sondern lässt sich tatsächlich erleben.
Mehr als nur schöne Bilder
Mit Staffel vier erweitert „Bridgerton“ seinen visuellen Ausdruck um zahlreiche neue Anwesen, ohne die vertrauten Klassiker zu vernachlässigen. Die Mischung aus alten Favoriten und frischen Locations sorgt dafür, dass sich die Serie vertraut anfühlt und gleichzeitig neu. Für Benedicts Liebesgeschichte sind die Drehorte dabei fast so wichtig wie die Figuren selbst. Denn zwischen Rosengärten, Ballsaal-Magie und königlichen Palästen zeigt sich einmal mehr: In „Bridgerton“ wird nicht nur die Liebe selbst aufwändig inszeniert, sondern auch die Welt, die ihre Rahmenbedingungen bereit hält.
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