Düstere Wende?

Dieser “Bridgerton”-Liebling wird laut Netflix-Fans bald den Serientod sterben

11.02.2026, 09.37 Uhr
Schwarze Kleider und dunkle Vorahnungen versetzen die Fans in Alarmbereitschaft. Plötzlich wird es ernst in Mayfair. Steuert das Netflix-Drama auf einen emotionalen Wendepunkt zu?
Drei Frauen in pompösen Kleidern sind auf einem Ball.
Ein Fan-Liebling könnte bald aus der Serie verschwinden.  Fotoquelle: LIAM DANIEL/NETFLIX

Eigentlich steht „Bridgerton“ für rauschende Bälle, verbotene Blicke und romantische Eskapaden. Mit dem kommenden zweiten Teil der vierten Staffel könnte sich jedoch all dies ändern. Vor allem, wenn es nach einem Teil der Fans ginge. Sie sind sich sicher: Ein emotionaler Abschied steht kurz bevor, und zwar eine Figur betreffend, die viele tief in ihr Herz geschlossen haben.

Wie kommt es zu diesem Gerücht? Die aufsteigende Nervosität begründet sich durch ein Detail, das aufmerksamen Zuschauern sofort ins Auge gefallen ist: Lady Violet Bridgerton (Ruth Gemmell, 58) erscheint im Trailer in schwarzer Kleidung. Dies symbolisierte bisher in der Regency-Ära meist Trauer um eine nahestehende Person. Doch wen könnte es treffen? Die Theorien hierüber überschlagen sich.

„The Beyond“ – Episodentitel sorgt für Gänsehaut

Auch der Episodentitel der siebten Episode gießt Öl ins Gerüchte-Feuer. Dass die Wahl auf „The Beyond“, auf Deutsch „Das Jenseits“, fiel, werten viele nicht als Zufall, sondern als einen glasklaren Hinweis darauf, dass die Romantik schon bald einer tragischen Wendung weichen könnte. Adieu, Leidenschaft und Gefühlsduselei – ein dunklerer Ton macht sich auf, die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Im Raum steht jedoch die entscheidende Frage: Wen wird der Sensenmann holen? Die Theorien reichen von historischen Figuren bis hin zu zentralen Charakteren des aktuellen Handlungsstrangs.

„Bridgerton“: Buch-Fans wissen mehr

All diejenigen, welche die Romanvorlage von Julia Quinn (56) gelesen haben, dürften einen klaren Verdacht hegen. In Francesca Bridgertons (Hannah Dodd, 30) Geschichte stirbt ihr Ehemann John Stirling (Victor Alli, 30) überraschend im ersten Ehejahr. Zu dieser schicksalhaften Wendung passt die Timeline der Serie auffallend gut.

John und Francesca sind inzwischen fast ein Jahr verheiratet und leben während der Ballsaison wieder in London. Mehrere Hinweise sprechen dafür, dass ein Wendepunkt unmittelbar bevorstehen könnte. Was würde dieser für den weiteren Handlungsstrang bedeuten? Er würde nicht nur einen Schockmoment in Francescas Leben markieren, sondern zugleich als Startschuss für eine völlig neue Liebesgeschichte dienen.

Francesca zwischen Trauer und neuer Liebe durch John Stirlings Tod?

Folgen wir dem Szenario und nehmen einmal an, dass tatsächlich John sterben sollte, würden sich für Francescas Geschichte die Türen zu einer neuen Phase öffnen. Laut Vorlage wird sie es kaum aus eigener Kraft schaffen, zurück ins Leben zu finden. Erst die Unterstützung von Johns Cousin Michael, bzw. in der Serie Cousine Michaela, wird erste kleine Erfolge zeigen. Michaela Stirling (Masali Baduza, 28) ist tatsächlich inzwischen zurückgekehrt und mit ihr auch eine große Spannung. Durch ihre Anwesenheit prallen die Gegensätze zwischen Kontrolle und Chaos direkt aufeinander.

Die Beziehung der beiden Frauen gilt als kompliziert und emotional hoch aufgeladen. Eine Dynamik, die für weitreichende Konsequenzen verantwortlich sein könnte. Möglicherweise wird die Serienadaption einen moderneren Weg als das Buch einschlagen. In diesem Fall könnte zwischen Francesca und Michaela eine queere Liebesgeschichte ihren zarten Anfang finden. Fraglich bliebe allerdings, wie sich diese Entwicklung unter die strenge Gesellschaft des 19. Jahrhunderts mischen ließe.

Oder doch Queen Charlotte oder Marina? – Wilde „Bridgerton“-Theorien

Ohne wilde Fan-Theorien wäre „Bridgerton“ nicht „Bridgerton“. So vermuten einige Zuschauer, dass Queen Charlotte (Golda Rosheuvel, 55) höchstpersönlich in Gefahr geraten könnte. Schließlich spielt die Handlung im Jahr 1818 – genau dem Jahr, in dem die historische Figur tatsächlich das Zeitliche segnete. Es gibt daneben auch Stimmen, die sich vorstellen könnten, dass es Marina Crane (Ruby Barker, 29) treffen, bzw. ein völlig überraschender Abschied die Handlung vorantreiben könnte. Bezüglich der Person ist sich die Community uneinig. Klar scheint hingegen zu sein: Die Serie bereitet einen emotionalen Wendepunkt vor. Darüber hinaus hat sie es geschafft, eine Atmosphäre zu kreieren, in der jede Figur plötzlich verletzlich wirkt.

Achtung: Taschentücher bereithalten

Sogar Autorin Julia Quinn bestätigte jüngst, dass die kommenden Folgen emotional würden. Sie sprach von Szenen, die gleichzeitig freudig und herzzerreißend seien – eine Mischung, die perfekt zum dramatischen Herzstück der Serie passt. Demnach sollten sich Fans darauf einstellen, dass die glanzvolle Welt von Mayfair nicht nur aus romantischen Maskenbällen besteht, sondern auch aus Verlust und Trauer.

„Bridgerton“: Am 26. Februar wissen alle mehr

Am 26. Februar 2026, also mit dem Start von Teil 2 der vierten Staffel, wird aus der einen oder anderen Theorie vielleicht Realität. Bis dahin bleiben nur Spekulationen, Analysen und die Hoffnung, dass der Lieblingscharakter dem Serientod noch einmal von der Schippe springen wird. Alle diejenigen, denen es dann schwer ums Herz werden könnte, werden um die Erfahrung reicher, dass sich hinter dem schillernden „Bridgerton“-Glamour menschliche Schicksale verbergen, zu denen nun einmal auch Schmerz gehört.

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