ARD-Doku „Westerwelle“ blickt auf Leben des FDP-Politikers zurück
Zum zehnten Todestag von Guido Westerwelle widmet sich eine neue Dokumentation im Ersten dem Leben und Wirken des ehemaligen FDP-Vorsitzenden, Außenministers und Vizekanzlers. Der Film „Westerwelle“ von Regisseur Jobst Knigge wird am 9. März um 22:45 Uhr im Ersten ausgestrahlt und anschließend auch in der ARD Mediathek verfügbar sein.
Die Dokumentation zeichnet Westerwelles politischen Weg nach, der über Jahrzehnte hinweg zu den prägendsten Figuren der FDP gehörte. Als Parteivorsitzender führte er die Liberalen 2009 zu ihrem größten Wahlerfolg und übernahm anschließend das Amt des Außenministers und Vizekanzlers.
Unveröffentlichte Tonbandaufnahmen im Mittelpunkt
Ein zentrales Element des Films sind bislang unveröffentlichte Tonbandaufnahmen, die Westerwelle nach seiner Leukämiediagnose dem Buchautor Dominik Wichmann zur Verfügung stellte. Darin spricht er über seinen politischen Aufstieg, persönliche Brüche und seine Krankheit. Westerwelle starb am 18. März 2016 im Alter von 54 Jahren.
Neben Archivmaterial kommen auch zahlreiche Weggefährten zu Wort, darunter sein Ehemann Michael Mronz sowie Politikerinnen und Politiker wie Wolfgang Kubicki, Daniel Bahr, Renate Künast, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Christian Lindner und Klaus Wowereit.
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