Vom Opiumhandel zur Kokainflut: Die lange Geschichte der Drogenmafia
Immer wieder gelingt es Zollfahndern, große Mengen von Drogen wie Kokain in europäischen Häfen wie Amsterdam oder Antwerpen aufzuspüren. Dabei wird Europa immer mehr zum Schauplatz der Geschäfte internationaler Drogenkartelle. Die Niederlande nehmen dabei als Drehkreuz eine besondere Rolle ein. Trotz der Fahndungserfolge von gelegentlich über 100 Tonnen Kokain, bleibt der Handel nahezu ungebrochen.
Die internationale Drogenmafia finden – nicht zuletzt aufgrund der hohen Gewinnspannen von 1.000 Prozent immer neue Wege, um den Maschen der Gesetzeshüter zu entgehen. Dabei ist vor allem Bestechung im Spiel. Aber auch Gewalt bis hin zu Bandenkriegen mit schwersten Waffen spielt eine immer größere Rolle, wie die ARTE-Autoren Christophe Bouquet und Mathieu Verboud in ihrem Doku-Zweiteiler "Europas Drogenmafia" beweisen.
Der niederländische Drogenhandel reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück
Der niederländische Drogenhandel reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Opiumhandel und Kokainproduktion der Kolonialmacht überlebten selbst das Verbot während des Ersten Weltkriegs, die Grauzone eines illegalen Marktes blieb bis heute bestehen. Harte und weiche Drogen wurden nicht zuletzt durch die Einrichtung von Coffeeshops voneinander getrennt, während gleichzeitig der Aufstieg mächtiger Drogenbarone begann.
Der ARTE-Zweiteiler zeigt, dass der Weg von den Schmuggelbaronen der frühen Kolonialzeit bis zum heutigen Handel mit synthetischen Drogen und – vor allem – Kokain ungebrochen ist.
Europas Drogenmafia (1/2) – Di. 06.01. – ARTE: 20.15 Uhr
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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH