Courtney Love

Love Michelle Harrison
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Biografie
Mit ihrer Band "Hole" ist sie eine der umstrittensten Performerinnen der alternativen Rock-Szene: Courtney Love, Witwe von "Nirvana"-Frontmann Kurt Cobain. Nach ihrer Schulzeit in Europa und Neusseland reiste sie sehr viel und war u.a. als Schauspielerin und Rockfotografin tätig. Danach zog sie durch die Musikszene und spielte in Bands wie "Babes in Toyland", bis sie den Gitarristen Eric Erlandson traf. Mit ihm, Jill Emery und Caroline Rue gründete sie die Band "Hole".

Das erste Album "Pretty on the Inside" erschien 1991. Nach der Eheschließung mit Kurt Cobain spielte sie 1994 das Album "Live Through This" ein. Weltweit verkauft sich die Platte gut 2,5 Millionen Mal. Nach dem Tod ihrer Bassistin und ihres Mannes (5. April 1994) startete Courtney Love noch einmal einen Neuanfang: "Celebrity Skin", das dritte Album von "Hole", erschien 1998.

Neben ihrer Musikkarriere arbeitete die Tochter einer Therapeutin und des "Grateful Dead"-Biographen Hank Harrison aber auch immer wieder als Schauspielerin: Ihr Leinwand-Debüt gab sie 1986 in dem Filmportrait "Sid und Nancy", in dem Regisseur Alex Cox die letzten Tage des "Sex Pistols" Sid Vicious und Freundin Nancy Spungen inszenierte. Auch in dem Punkfilm "Straight to Hell - Fahr zur Hölle" (1986), wiederrum unter der Regie von Alex Cox, spielte sie mit.

An der Seite von Cameron Diaz und Keanu Reeves spielte Courtney Love im gleichen Jahr in Steven Baigelmans "Feeling Minnesota", bevor sie Milos Forman für die Rolle besetzte, die der Sängerin höchste Anerkennung einbringen sollte. In "Larry Flynt - Die nackte Wahrheit" (1996) entwarf Courtney Love ein ebenso leidenschaftliches wie bewegendes Porträt von Althea Flynt, der Frau des Verlegers und Pornoproduzenten Larry Flynt. Für diese Rolle wurde Courtney Love mehrfach ausgezeichnet, mit dem New York Film Crities Circle Award für die beste Nebenrolle, dem Boston Society of Film Critics Award für die beste Nebenrolle und dem Chicapo Film Critics Most Promising Actress Award für die meistversprechende Schauspielerin. Außerdem bekam sie eine Golden-Globe- Nominierung als beste Nebendarstellerin.

Dagegen sorgte Nick Brommfields Filmportrait "Kurt & Courtney" (1998) für einen handfesten Skandal: Courtney Love, die dort in einem schlechten Licht erscheint, ging gegen Brommfields Werk vor und erreichte, dass der Film vom Sundance Filmfestival zurückgezogen wurde. Als Grund wurde vorgeschoben, Brommfield nutzte nicht autorisierte Musikaufnahmen von "Hole" und "Nirvana" für sein Werk. Bis heute kämpft Courtney Love dafür, dass der Film nicht mehr auf Kinoleinwänden gezeigt wird.

Weitere Filme mit Courtney Love: "Basquiat" (1996), "Eine Nacht in New York" (1999), erneut unter der Regie von Milos Forman als Partner von Jim Carrey in "Der Mondmann" (1999) und Luis Mandokis Thriller "24 Stunden Angst" (2002).

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