Patsy Kensit

Patricia Jude Francis Kensit
Lesermeinung
Geboren
04.03.1968 in London, Großbritannien
Alter
53 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Mit vier Jahren mimt Patsy Kensit die Tochter von Robert Redford und Mia Farrow in Jack Claytons "Der große Gatsby" (1974), es folgen Auftritte an der Seite von Roger Moore in Peter Hunts "Gold", in George Cukors "Der blaue Vogel" (1975) und neben Harrison Ford in Peter Hyams "Hanover Street" (1979). Im Alter von 15 geht sie zur Royal Shakespeare Company und spielt zum ersten Mal in einer Inszenierung von "Richard III.". Ihre große Chance kommt, als Julian Temple ihr die Hauptrolle in "Absolute Beginners" (1985) gibt.

Das verspricht eine düster-fantastische Referenz an die Wurzeln der populären Jugendkultur zu werden. Patsy steht neben Stars wie James Fox und David Bowie vor der Kamera, doch sie ist bitter enttäuscht von dem Ergebnis. "Wir waren alle zu unerfahren, um aus dem Material etwas wirklich Gutes zu machen" sagt sie. Patsy zieht sich drei Jahre vom Kino zurück. Doch die Zeit läßt sie nicht ungenutzt verstreichen. Schon vor den Dreharbeiten zu "Absolut Beginners" spielt und singt sie in der Band ihres Bruders "Eight Wonder". Sie treibt ihre Karriere als Sängerin voran, arbeitet an sich und spürt, wie sie vorankommt. 1989 erscheint ihre erste LP, in Großbritannien kennt man Patsy Kensit nicht nur als Schauspielerin. 1988 heiratet sie den Gitarristen und Keyboarder Dan Donovan der "Audio Dynamite Band", doch die Ehe wird bereits nach drei Jahren wieder geschieden.

1988 steht sie wieder vor der Kamera: Michael Winner besetzt sie in "Alles nur Theater" mit Jeremy Irons und Anthony Hopkins und in "Bullseye - ins Schwarze getroffen" (1990) mit Roger Moore und Michael Caine. Bei Richard Donner spielt sie in dem erfolgreichen Film "Lethal Weapon II - Brennpunkt L. A." (1989). Und wieder ist Patsy unzufrieden. "Ich fühle mich nur als Beiwerk von Mel Gibson und Danny Glover. Das ist nicht viel mehr als ein James-Bond-Maskottchen. Das ist nicht das, was ich mir unter Schauspielerarbeit vorstelle." Nach einem weiteren Film "Chicago Joe und das Showgirl" mit Kiefer Sutherland dreht sie an der Seite von Jürgen Prochnow "Der Skipper" (1989) unter der Regie von Peter Keglevich. Der ist kein Regie-As und die Dreharbeiten auf Malta bei 40 Grad im Schatten waren eine Horror-Tour. Doch zum ersten Mal ist Patsy mit ihrer Arbeit wirklich zufrieden. "Das ist genau der Film geworden, den ich immer drehen wollte," sagt sie begeistert.

In Don Boyds "Twenty One" (1990) ist sie die 21-jährige Frau, die sich nicht für einen Partner entscheiden kann und deshalb ständig neue Partner ausprobiert. Das ist eine originelle, flotte, hintergründige Komödie. Beim gleichen Regisseur spielt sie an der Seite von Amy Irving in "Kleptomania - die Lust am Stehlen" (1994): Zwei Frauen gehen gemeinsam auf Beutezüge und wollen nebenbei noch den Mord an einem Freund rächen. Bereits zwei Jahre zuvor spielte sie an der Seite von Dennis Boutsikaris als Woody Allen die heroische Mia Farrow - deren Tochter sie einst verkörperte - in dem klatschsüchtigen Teleplay "Die Mia Farrow Story - Lug und Trug in Hollywood", in der die engagierte Filmemacherin Karen Arthur 150 Minuten sehr böse über den intellektuellen Hollywood-Regisseur herzieht.

Privat lief es für Patsy Kensit nicht immer rund: Im Januar 1992 heiratete sie das zweite Mal. Und wieder war es ein Musiker, dieses Mal Jim Kerr, der Sänger und Frontmann der erfolgreichen Rockband "Simple Minds". Doch auch in dieser Ehe ging bald alles drunter und drüber, das Feuer der Liebe erlosch und nach vier Jahren wurde im Oktober 1996 die Ehe, die ein Kind hervorbrachte, geschieden. Noch nicht mal ein Jahr später stand Kensit schon wieder vor dem Traualtar, um Liebe und Treue bis zum Tod zu schwören: Jetzt war es der berüchtigte Oasis-Frontmann Liam Gallagher, dem Kensit das Jawort abrang. Zuerst ging als ganz gut, ein Sohn kam zur Welt, aber im September 2000 war's auch mit Gallagher vorbei - Scheidung Nr.3.

Weitere Filme mit Patsy Kensit: "Blue Tornado - Männer wie Stahl", "Mord per Nachnahme" (beide 1990), "Total Terminator" (1991), "Obsession - Besessene Seelen", "Irren ist mörderisch", "Adam Bede - Schicksal und Leidenschaft", "Blutige Ernte" (alle 1992), "Full Eclipse" (1993), "Future City - Stadt der Überlebenden", "Engel und Insekten", "Killing Dreams", "Mord bizarr" (alle 1994), "Liebe um Mitternacht" (1995), "Grace of My Heart" mit Matt Dillon, Illeana Douglas und Eric Stoltz (1996), "Schwesterlein, komm tanz mit mir" (2001), "Mary Higgins Clark", "Bad Karma", "The One and Only" (alle 2002), "Shelter Island" (2003), "The All Star Comedy Show" (2004), "A Bear's Tail" (Serie, 2005), "Played", "The Children's Party at the Palace" (beide 2006), "Emmerdale Farm" (Serie, 2004-2006), "A Bucket o' French & Saunders" (Serie), "Holby City" (Serie 2007/2008).

Foto: Warner

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