Auguste Viktoria - Die letzte Kaiserin
08.04.2021 • 20:15 - 21:05 Uhr
Info, Geschichte
Lesermeinung
Vergrößern
Vergrößern
Vergrößern
Originaltitel
Auguste Viktoria - Die letzte Kaiserin
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2021
Info, Geschichte

Die letzte Kaiserin: Weit mehr als nur "First Lady"

Von Franziska Wenzlick

In ärmlichen Verhältnissen geboren, verbrachte Auguste Viktoria 30 Jahre ihres Lebens als die letzte deutsche Kaiserin, bevor sie vor 100 Jahren, am 11. April 1921, im niederländischen Exil starb. Eine ARTE-Dokumentation gewährt nun einen Einblick in das Leben der Monarchin.

Sie war die letzte deutsche Kaiserin: Vor 100 Jahren starb Auguste Viktoria, Ehefrau von Kaiser Wilhelm II., in einem kleinen Wasserschloss im niederländischen Exil. Obwohl sie ihr Leben lang im Schatten ihres Mannes stand, hatte die Fürstin deutlich mehr Einfluss auf das Kaiserreich, als bislang angenommen.

In ihrem Dokumentarfilm "Auguste Viktoria – Die letzte Kaiserin" beleuchtet die Regisseurin Annette von der Heyde nun bei ARTE eindrucksvoll die Höhen und Tiefen im Leben der Monarchin.

Von der "Provinzprinzessin" zum "wichtigsten Mitglied der Kaiserfamilie"

Der Film zeigt den Weg der gebürtigen Prinzessin von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, einer "Provinzprinzessin" also, zu der damals mächtigsten Frau des Kaiserreichs. Gespielt wird die erzkonservative Auguste Viktoria dabei von Schauspielerin Sunnyi Melles und ihrer Tochter Leonille Wittgenstein, die jeweils in die Rolle der erwachsenen beziehungsweise jungen Kaiserin schlüpfen. Beiden Darstellerinnen gelingt es, den Erzählungen über "das wichtigste Mitglied der Kaiserfamilie" Leben einzuhauchen.

Zu Wort kommen zahlreiche Experten, darunter der Historiker Lothar Machtan, die Theologin Angelika Obert und Jörg Kirschstein, Archivar Autor des im März erschienenen Buches "Auguste Victoria: Porträt einer Kaiserin".

Auguste Viktoria – Die letzte Kaiserin – Do. 08.04. – ARTE: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

Darsteller

Sunnyi Melles

Das beste aus dem magazin

Oliver Mommsen am Strand.
HALLO!

Oliver Mommsen: "Ich eigne mich definitiv nicht zum Dorf-Sheriff"

Oliver Mommsen spielt in "Mord oder Watt" eine humorvolle Meta-Rolle. Als Tim Seebach nimmt er sich selbst aufs Korn und spielt mit Klischees des Schauspielerlebens.
Mit "Doc Fischer" gibt es ein neues Gesundheitsmagazin im SWR Fernsehen. Die Ärztin und Journalistin Dr. Julia Fischer präsentiert jeden Montag neueste medizinische Erkenntnisse und Behandlungsmethoden und gibt Tipps, wie man fit und gesund bleiben kann.
Gesundheit

Wenn das Schmerzgedächtnis nicht vergisst

Nach jahrelangen Schmerzen findet eine Patientin endlich Hilfe bei Dr. Oliver Emrich. Eine unscheinbare Narbe und spezialisierte Therapieansätze bringen Erleichterung in ihr Leben zurück.
Ein alter Mann schaut im Auto über seine Schulter.
Gesundheit

Fit genug zum Autofahren?

Viele Senioren möchten ihren Führerschein nicht missen – manchmal sollten sie aber, etwa wegen gesundheitlicher Einschränkungen, besser auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Bei begleiteten Rückmeldefahrten bekommen sie ein ehrliches Feedback.
Dr. Thomas Schneider im Porträt.
Gesundheit

Fersenbein: Ein Bruch kann jahrelang Folgen haben

Fersenbeinbrüche sind komplex und führen oft zu jahrelangen Beschwerden. Ein 38-jähriger Patient berichtet von den Folgen seines Unfalls und den Möglichkeiten zur Behandlung und Linderung der Schmerzen.
Laura Larsson vor dem Plakat ihrer Sendung "Neo Social Club".
HALLO!

Laura Larsson über ihre neue Show "Neo Social Club": "Zur richtigen Zeit am richtigen Ort"

Laura Larsson macht sich vor allem durch ihre Podcasts „Herrengedeck“ und „Zum Scheitern Verurteilt“ einen Namen. Ab Februar hat sie eine eigene Comedy-Show bei ZDFneo – nach dem US-Vorbild „After Midnight“. Im Interview verrät sie, was das Publikum erwarten kann.
Die Band FRONTM3N auf der Bühne.
Star-News

Klassiker im neuen Gewand: Mick Wilson von FRONTM3N

Mit „Now And Then“ bringen die FRONTM3N ein ganz besonderes Album zu ihrem zehnten Geburtstag heraus. prisma sprach mit Mick Wilson zu den Hintergründen.