Summer of Love

  • Vor 50 Jahren feierte man den "Summer of Love". Es war die Geburtsstunde der Hippies als Massenkultur. Vergrößern
    Vor 50 Jahren feierte man den "Summer of Love". Es war die Geburtsstunde der Hippies als Massenkultur.
    Fotoquelle: SWR
  • San Francisco, im Sommer 1967: Im Golden Gate Park findet ein Konzert statt. Von der nordkalifornischen Metropole aus rollte die Hippie-Welle. Vergrößern
    San Francisco, im Sommer 1967: Im Golden Gate Park findet ein Konzert statt. Von der nordkalifornischen Metropole aus rollte die Hippie-Welle.
    Fotoquelle: 3dd Production / Getty
  • Vietnam-Proteste in Berlin: die Jugend der westlichen Welt stand auf gegen einen Krieg. Vergrößern
    Vietnam-Proteste in Berlin: die Jugend der westlichen Welt stand auf gegen einen Krieg.
    Fotoquelle: 3dd Production / Getty
  • Cleveland 1967: Afro-amerikanische Sportler solidarisieren sich mit Muhammad Ali (fünfter von links) und seiner Weigerung, in Vietnam zu kämpfen. Vergrößern
    Cleveland 1967: Afro-amerikanische Sportler solidarisieren sich mit Muhammad Ali (fünfter von links) und seiner Weigerung, in Vietnam zu kämpfen.
    Fotoquelle: 3dd Production / Getty
Musik, Dokumentation
Ein 50-jähriger Traum
Von Eric Leimann

Infos
Online verfügbar von 22/09 bis 29/09
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsdatum
2017
arte
Fr., 22.09.
21:45 - 22:30


Vor 50 Jahren feierte man den "Summer of Love". Doch was ist damals wirklich passiert? Eine britische Dokumentation lässt Ereignisse und Konflikte im Vereinigten Königreich sowie den USA Revue passieren.

Die Hippie-Bewegung, ein Jahr voller Musik und alternativer Protestkultur. Wer kennt sie nicht: die Bilder, Songs und Klischees vom Sommer 1967, der vor 50 Jahren seine Blätter verlor? "Summer of Love", eine neue britische Dokumentation von Lyndy Saville, bringt in 45 Minuten zwar kaum Neues über das Kultjahr in Erfahrung, fasst es aber in kurzweilig geschnittenen Bildern zusammen. In den USA war es der Protest gegen den Vietnam-Krieg, der die Jugend einte. In England, dem anderen Schauplatz dieser Doku, herrschte eher ein diffuses Gefühl der Ablehnung gegen die Kriegsgeneration der Väter.

Dennoch, so ein Zeitzeuge, gingen im UK akkurat gescheitelte Väter mit ihren langhaarigen Söhnen nach Feierabend ein Bier trinken. Während die amerikanische Mainstream-Kultur tief erschüttert war, als sich die Jugend vom amerikanischen Traum abwendete. Mehr analytische Gedanken wie diesen hätte man sich gewünscht, um aus dem viel bespielten Thema 1967 mehr herauszuholen. Stattdessen entschied sich Saville in ihrer dennoch kurzweiligen Doku, noch einmal Bilder, Sounds und Nostalgien des Liebessommers aneinander zu montieren: das legendäre Monterey Pop Festival in San Francisco, Muhammad Ali und die Rassenunruhen oder exzentrische Bilder aus dem Swinging London.

"Heute ist es den meisten peinlich", sagt einer der Interviewten zwischen dem Bilderbogen, "über Liebe zu sprechen. Doch damals redeten alle davon." Der Traum des Sommers 1967, dass sich die Verhältnisse grundlegend ändern mögen, er erfüllte sich nicht. Dennoch hinterließ der Sommer der Liebe den vielleicht reichsten Bogen ikonografischer Sounds und Bilder der Popkultur.


Quelle: teleschau – der Mediendienst


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