Die hochbetagte Lotte Hansen zieht zu ihrem Sohn. Grund für die Familienzusammenführung: Omas zunehmende Demenzerscheinungen. Anfangs klappt die WG besser als erwartet, zumal Oma den ganzen Haushalt schmeißt. Dann aber wird die hochbetagte Lotte verwirrt am Bahnhof aufgegriffen. Der Weg ins Heim scheint vorgezeichnet, weil sich ihre "grauen" und "blauen" Tage häufen. Da macht Oma Hansen die Bekanntschaft von Frau Klapproth, einer alten alleinstehenden Dame mit einem großen Haus - wie geschaffen für eine Alten- WG...

Weiß sie noch, wie's geht vor der Kamera? Sie weiß es sehr gut! Hier ist Inge Meysel in einer Rolle zu sehen, die ihr auf den Leib geschrieben wurde. Zwei Dinge werden dabei deutlich: die Profession Deutschlands bester Volksschauspielerin und ihr Mut, auch Heikles beim Namen zu nennen und gegen das Klischee von der unverbesserlichen Mutter der Nation anzuspielen. So beispielsweise auch im TV-Film "Das zweite Leben", 1998 gedreht. Inge Meysel spielte eine Frau, die auf der Autobahn herumirrend aufgegriffen und in die Psychiatrie eingeliefert wird.