William Fichtner

William Fichtner in dem Scifi-Actioner Ultraviolet Vergrößern
William Fichtner in dem Scifi-Actioner Ultraviolet
William Edward Fichtner
Geboren: 27.11.1956 in Mitchell Field Air Force Base, East Meadow, Long Island, USA

Der Mann mit deutschen Wurzeln wurde 1956 in einem Krankenhaus der Mitchell Field Air Force Basis geboren. Grund dafür war, dass sein Vater dort zur damaligen Zeit als Major der Air Force stationiert war. Kurz nach seiner Geburt zog er mit seinen Eltern nach Buffalo, wo er mit vier Schwestern aufwuchs.

Als Jugendlicher wollte Fichtner unbedingt Polizist werden. Somit absolvierte er nach der Highschool ein Bachelor-of-Science-Studium in der Strafjustiz. Nachdem ihn ein Freund in ein Musical geschleppt hatte, war Fichtner jedoch auf Anhieb von der Schauspielerei fasziniert und schrieb sich bereits während des Kriminal Studiums in Schauspielkurse ein. Trotz seines Abschlusses entschloss sich der 1,84 Meter große Mime gegen eine Karriere als Polizist und für eine Schauspielausbildung an der American Academy of Dramatic Arts in New York City.

Mit der Ausbildung in der Tasche wurde Fichtner Mitglied des Circle Repertory Theater, wo er in vielen Theaterstücken mitwirkte. Vor allem für sein Spiel in "The Fiery Furnace" wurde er von den Kritikern hochgelobt. Trotz seines großen Erfolgs am Theater entfernte Fichtner sich langsam von der Bühne, um sich in Film und Fernsehen zu versuchen. Dieser Traum sollte sich jedoch erst später erfüllen und so jobbte er jahrelang mal als Kellner, U-Bahn-Ticketverkäufer, Möbelpacker oder Barmann. Sein Fernsehdebüt feierte er erst im Alter von 31 Jahren in der TV-Serie "As the World Turns". Dort verkörperte er von 1987 bis 1993 die Rolle des Josh Snyder. In der Zwischenzeit trat er außerdem in den TV-Serien "Hawk" und "Baywatch - Die Rettungsschwimmer von Malibu" (beide 1989) in kleineren Nebenrollen auf.

Nach kleinen Rollen als Barmann in "Ramona!" (1991) und Bühnenmanager in "Quiz Show" (1994) agierte er unter der Regie von Steven Soderbergh in "Die Kehrseite der Medaille" das erste Mal in einer größeren Rolle. Bereits ein Jahr später wirkte er in Brett Leonards "Virtuosity", Kathryn Bigelows "Strange Days" und Michael Manns "Heat" mit. 1997 stand er daraufhin unter anderem mit Jodie Foster für den Sciencefictionfilm "Contact" von Robert Zemeckis ("Forrest Gump") vor der Kamera.

Aufmerksamkeit erregte der Vater von zwei Söhnen als Colonel William Sharp neben Bruce Willis in "Armageddon - Das jüngste Gericht" (1998) und als David Sullivan neben George Clooney in "Der Sturm" (2000). Spätestens nach seinen Darstellungen in "Pearl Harbor" und "Black Hawk Down" (beide 2001) hatte sich Fichtner als ernstzunehmender Schauspieler etabliert. Für die Computerspiele "Grand Theft Auto: Vice City" (2002) und "Grand Theft Auto: San Andreas" (2004) lieh er der Figur Ken Rosenberg unter dem Namen Bill Fichtner seine Stimme. 2002 überzeugte er außerdem mit seinem Spiel in dem düsteren Sciencefictionfilm "Equilibrium" mit Christian Bale in der Hauptrolle.

2005 folgten "Glück in kleinen Dosen", "Spiel ohne Regeln" und "Ultraviolet". Ab diesem Zeitpunkt wandte sich Fichtner wieder Serienrollen zu. So verkörperte er von 2005 bis 2006 den Sheriff Tom Underlay in "Invasion". Gleichzeitig nahm er seine berühmte Rolle als Agent Alexander Mahone in der erfolgreichen TV-Serie "Prison Break" (2005-2009) an. 2007 übernahm er zudem eine Rolle in der wenig erfolgreichen Komödie "Die Eisprinzen". Als Phil Yagoda überzeugte er zwei Jahre in "Entourage", einer weiteren TV-Serie. Währenddessen spielte er in überwiegend minder erfolgreichen Filmen wie "Date Night - Gangster für eine Nacht" (2010) und "Drive Angry" (2011). Nach "Wrong" und "Code Name: Geronimo" (beide 2012) war Fichtner in "Lone Ranger" neben Johnny Depp und Armie Hammer in einer größeren Rolle auf der Leinwand zu sehen. Im gleichen Jahr übernahm er die Hauptrolle des Carl Hickman in der TV-Serie "Crossing Lines".

Neben seiner Schauspielkarriere ist Fichtner seit 2003 Botschafter der amerikanischen Multiple Sklerose Gesellschaft. Außerdem ist er ein talentierte Rennfahrer und gewann 2011 das Toyota Pro/Celebrity Race in Kalifornien zugunsten der Organisation "Racing for Kids". Darüber hinaus ist Fichtner ein begeisterter Eishockey-Fan und war die erste Person, die einen Stern auf dem Walk of Fame des Buffalo Niagara Film Festivals erhielt.

Weitere Filme mit Wiliam Fichtner: "Malcolm X" (1992), "In der Hitze des Südens" (1994), "Grace" (TV-Serie), "Wer hat Angst vorm Weihnachtsmann?" (beide 1995), "Albino Alligator" (1996), "Switchback - Gnadenlose Flucht" (1997), "Go" (1998), "Todsichere Geschäfte" (1999), "Endspiel", "Der Fall Mona", "Tiefe der Sehnsucht" (alle 2000), "Schlimmer geht's immer!" (2001), "Julies Reise", "MDs" (TV-Serie, beide 2002), "The West Wing - Im Zentrum der Macht" (TV-Serie), "L.A. Crash", "Empire Falls" (alle 2004), "Nine Lives", "Dirty Movie", "Mr. und Mrs. Smith" (Stimme), "American Dad" (TV-Serie, Stimme, alle 2005), "First Snow" (2006), "Turok" (Computerspiel, Stimme), "The Dark Knight" (beide 2008), "Prison Break: Ein letzter Schritt zur Freiheit" (Video, 2009), "Night and Day", "The Big Bang", "Forehead Tittaes" (Kurzfilm, alle 2010), "She, Who Excels in Solitude" (Kurzfilm), "Infex" (Computerspiel, Stimme, beide 2012), "Phantom"), "Elysium" (beide 2013).

Foto: Sony

Text: Maren Selbst

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