Mehrfache Oscar-, Golden-Globe- und Grammy-Gewinnerin, 150 Millionen verkaufte Aufnahmen weltweit in sechs Jahrzehnten. Barbra Streisand, die Frau mit der durchdringenden Stimme, dem charmanten Silberblick und der markanten Nase, Sängerin, Songschreiberin, Schauspielerin und Regisseurin ("Yentl"), ist eine der erfolgreichsten Persönlichkeiten im Showbusiness.

Die ARTE-Doku von Nicolas Maupied, "Barbra Streisand – Geburt einer Diva 1942 – 1984" (ARTE France, 2015) verfolgt ihren Werdegang von der Kindheit in Brooklyn bis zum Höhepunkt ihrer Karriere. Eine Karriere, die beim Vorsprechen mit der selbstironischen Darstellung eines Schokoladesplitters begann und mit ihrer "Geheimwaffe", ihrer unvergleichlichen Mezzosopranstimme die Produzenten zum Frösteln brachte.

Seit ihrem Auftritt in "Funny Girl" 1968, der Verfilmung ihres gleichnamigen Broadwayerfolgs, ist die Streisand ein Weltstar. Dabei sollte das jüdische Mädchen mit dem Silberblick, das am 24. April 1942 in Brooklyn geboren wurde, eigentlich gar nicht ins Rampenlicht.

"Zu hässlich", fanden Mutter und Stiefvater. Doch die Streisand, deren leiblicher Vater verstarb, als sie 15 Monate alt war, schuf ein neues Bild des weiblichen Showstars: frei, unangepasst und stark. Noch immer setzt sie sich für die Rechte von Frauen und Homosexuellen ein – wie zuletzt beim "Women's March" gegen Donald Trump.


Quelle: teleschau – der Mediendienst