Hollywood trauert um einen seiner großen Stars: Sylvia Miles, die 1969 mit "Asphalt-Cowboy" an der Seite von Dustin Hoffman und Jon Voight berühmt wurde, verstarb am Mittwoch, 11. Juni, mit 94 Jahren. Trotz aller Rettungsversuche schloss die Schauspielerin auf dem Weg in ein New Yorker Krankenhaus für immer die Augen.

Miles hatte seit Längerem mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Wie es in diversen Medienberichten hieß, verließ sie aber trotzdem das Pflegeheim, in dem sie betreut wurde, da sie um keinen Preis dort sterben sterben wollte. "Ein Teil von New York ist mit ihr gestorben", bedauerte ihre langjährige Freundin Geraldine Smith gegenüber dem US-Portal "Page Six".

Die gebürtige New Yorkerin war bereits Mitte 40, als sie für ihre Rolle in "Asphalt-Cowboy" für einen Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert wurde. Mit "Fahr zur Hölle, Liebling" konnte sie 1975 eine weitere Oscar-Nominierung einfahren. Obwohl sie keinen der beiden Goldjungen mit nach Hause nehmen konnte, zählt sie bis heute zu den bekanntesten Schauspielerinnen Hollywoods. Das hat sie nicht zuletzt ihrem Ruf in der New Yorker Partyszene zu verdanken, die sie vornehmlich mit ihrem Kumpel, Künstler Andy Warhol, unsicher machte.

Noch mit über 80 Jahren zog Miles um die Häuser und sorgte deshalb häufig für Schlagzeilen. Neben der Kinoleinwand war sie auch in verschiedenen TV-Serien wie "Sex & The City", "NYPD" oder "All My Children" zu sehen. Ihren letzten Auftritt hatte sie mit 86 Jahren in dem Kino-Hit "Wall Street: Geld schläft nicht".

Sylvia Miles war dreimal verheiratet, Kinder hatte sie nicht.


Quelle: teleschau – der Mediendienst