Die Nachfolgerin des scheidenden ARD-Programmdirektors Volker Herres steht fest. Ab Mai 2021 übernimmt Christine Strobl das Amt.

Nach der Ankündigung des ARD-Programmdirektors Volker Herres, sein Amt niederzulegen, steht seine Nachfolgerin bereits fest: Ab 1. Mai 2021 übernimmt Christine Strobl die Position, wie der Sender mitteilte. Demnach beschlossen die Intendantinnen und Intendanten diesen Schritt. Die 49-jährige Juristin und Medienmanagerin übernimmt damit die Verantwortung für die ARD und ihrer Mediathek, zudem wird sie Vorsitzende der neuen Videoprogrammkonferenz.

Strobl kam 1999 als Trainee zum Südwestrundfunk (SWR), übernahm 2007 die Leitung der Fernsehabteilung Kinder- und Familienprogramm, ab 2011 die Leitung der Hauptabteilung Film- und Familienprogramm und wurde 2012 Geschäftsführerin der ARD-Tochter Degeto – wo sie unter anderem für Erfolge wie "Babylon Berlin" mitverantwortlich zeichnete.

"Ich freue mich wirklich sehr, dass wir mit Christine Strobl eine so erfolgreiche und engagierte Macherin und Managerin gewinnen konnten. Wir sind gespannt auf ihre Impulse, die sie in ihrer neuen Funktion der ARD geben wird", ließ sich der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow zitieren. Strobl habe gezeigt, "dass sie als Programmmacherin in Zeiten sich verändernder Sehgewohnheiten ein relevantes und attraktives Programm für Jung und Alt, für viele Menschen machen kann".

Volker Herres hatte zuvor erklärt, sein Amt ein halbes Jahr vor Vertragsende abzugeben. "In meiner Lebensplanung hatte ich immer die Absicht, noch mit 63 in dieser Funktion aufzuhören", hatte Herres seine Beweggründe genannt. Ende April 2021 käme dieser Vorsatz "gerade noch so hin".


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH