Sie sammeln alle Arten von Metallresten, vieles davon sind Überreste der vielen Kriege, die die abgelegene Nordost-Region Afghanistans geprägt haben. Es sind nomadisch lebende Kinderbanden, die Regisseur Pieter-Jan de Pue sieben Jahre lang für seinen packenden ARTE-Dokumentarfilm "Das Land der Erleuchteten" begleitete.

Um sich ihren Lebensunterhalt zu sichern, verfallen die Jugendlichen, die noch nie so etwas wie Frieden in ihrem Land erleben durften, auch immer wieder auf illegale Tricksereien. Sie überfallen Karawanen und Opium-Schmuggler oder lassen sich von ihnen für "Geleitschutz" bezahlen.

Als nach und nach die westlichen Streitkräfte aus der Krisenregion abziehen, stehen die Kinder vor einem Überlebenskampf, der alle Kräfte fordert.


Quelle: teleschau – der Mediendienst