Zum Auftakt der neuen ARD-Naturdokumentationsreihe "Die größten Flüsse der Erde" erkundet der Filmemacher Mark Flowers in der opulent fotografierten, von der BBC produzierten Abenteuerfahrt den einzigartigen Naturraum des Amazonas.

Man kann sich dem Amazonas offenbar nur mit Superlativen nähern: Mit 7.000 Kilometern Länge ist er einer der mächtigsten Ströme der Erde. Seine rund zehntausend Seitenflüsse bilden ein gigantisches Flusssystem. Allein der Hauptstrom hat eintausend Nebenflüsse, von denen 17 länger sind als der Rhein. Insgesamt bewegt sich rund ein Fünftel allen Süßwassers der Erde durch den größten Regenwald des Planeten.

Das Amazonas-Gebiet ist die Heimat von allein 3.000 bekannten Fischarten, aber auch von sehr fremd wirkenden Wesen wie dem sogenannte "stinkende Schopfhuhn", dessen Küken an den Urvogel Archaeopteryx erinnern, oder den rosafarbenen Flussdelfin. Außerdem sieht man spektakuläre Aufnahmen vom Lebensraum giftiger Frösche, bunter Aras, "alleinerziehender" Kolibri-Damen und geselliger Fischotter.

Fortgesetzt wird die insgesamt dreiteilige Reihe über die "größten Flüsse der Erde" am kommenden Montag, 21. Januar, mit einem Beitrag über den Nil. Am Montag, 28. Januar, geht es um den Mississippi.


Quelle: teleschau – der Mediendienst