Blutüberströmt sitzt die mutmaßliche Mörderin (Luisa Céline Gaffron) am Tatort, sie will mit Hauptkommissar Faber (Jörg Hartmann) sprechen und zwar nur mit ihm. Bei der jungen Frau handelt sich um Täterin und Opfer zugleich, wie sich schnell herausstellt.

Gleichzeitig wird die kleine Tochter von Kommissar Pawlak (Rick Okon) entführt und Fabers Erzfeind Markus Graf (Florian Bartholomäi) taucht wieder auf. Ein Zufall? Natürlich nicht, denn die Fälle in diesem selbst für Dortmunder Verhältnisse äußerst düsteren Psychothriller hängen alle miteinander zusammen. 

So widerwärtig sind die Taten der "Monster" in diesem Film, dass Schöne (Anna Schudt) Faber sogar dessen Zynismus verbietet. "Ich kotze Ihnen sonst vor die Füße!"

Beim packenden wie bedrückenden Psychospiel im Verhörraum beginnt zwischen Faber und der jungen Tatverdächtigen die Zockerei um das Leben der kleinen Mia. Gleichzeitig spielt Graf weiter seine Spielchen mit Faber. Das ist so voller dunkler Energie inszeniert, dass es am Ende, als sich der Kreis schließt und es wieder blutig wird, eigentlich keine Gewinner gibt.