"Aufgeben ist keine Option", fasst Gaby Köster ihre Einstellung in den letzten Jahren zusammen. Bei Markus Lanz sprach die Entertainerin über ihr Leben elf Jahre nach dem schweren Schlaganfall. Dem früheren Leben trauere sie nicht hinterher, so die Kölnerin – lediglich alte Folgen ihrer Sendung "Ritas Welt" könne sie aufgrund "der Körperlichkeit" nicht anschauen.

Zuerst habe sie wieder Treppensteigen gelernt. Denn ein Umbau des Hauses sei nicht infrage gekommen: "Dieser Drecksschlaganfall verändert mein Leben, aber nicht die Immobilie." Hilfe bekomme sie von ihrer Mutter, verriet die 57-Jährige: "Schlimm, dass sie sich mit mir rumplagen muss, statt mit achtzig im Schaukelstuhl zu sitzen." Dennoch: Trotz allem sei sie heute glücklicher, habe sich früher oft im "Hamsterrad" gefühlt.

Auch sonst offenbarte Gaby Köster in der Sendung von Lanz so einiges – auch über ihr Liebesleben: Sie habe einige "bekloppte Erfahrungen auf Tinder gemacht", etwa mit Männern, die sie gern als "Zweitfrau" hätten. Sie glaube aber, "dass irgendwann mal analog was kommt, aber nicht mehr über diversen Portale".

Zudem stellte Köster, die nach ihrem Schlaganfall das Buch "Ein Schnupfen hätte auch gereicht – meine zweite Chance" geschrieben hatte, klar: "Die Leute denken fälschlicherweise, ich hätte Kohle im Keller". Sie freue sich, wieder zu arbeiten, so die Komikerin. Für die Zukunft plane sie etwa ein Reisemagazin für Rollstuhlfahrer – "denn auch Rollstuhlfahrer möchten ja gern was von der Welt sehen".


Quelle: teleschau – der Mediendienst