Die ARD-Dokumentation versucht sich an der Klärung der Todesumstände eines mutmaßlichen syrischen Terroristen, der einen Anschlag auf einen Berliner Flughafen geplant hatte und dann in Polizeigewahrsam starb.

Er hätte eine der wichtigsten Quellen über das Netzwerk islamistischer Terroristen werden können. Der Syrer Jaber Albakr war für die deutschen Ermittlungsbehörden ein guter, wenn auch schwieriger "Fang". Immerhin gelang es ihm auf spektakuläre Weise, den Polizisten, die auf ihn angesetzt waren, zu entkommen.

Als er endlich doch festgenommen werden konnte, versprach man sich von dem IS-Sympathisanten, dass er wichtige Details über seine Anschlagpläne – darunter der Flughafen Tegel in Berlin als besonders bedrohtes Ziel – verraten würde. Doch Albakr sagte nicht mehr aus: Er wurde am Abend des 12. Oktobers 2016 erhängt in seiner Gefängniszelle aufgefunden.

Die neue ARD-Dokumentation "Die Story im Ersten: Der unbekannte Terrorist" versucht Licht in die noch immer etwas unklaren Umstände seines Todes zu bringen. Außerdem geht es um die furchterregenden Ziele des mutmaßlichen Attentäters.


Quelle: teleschau – der Mediendienst