Film bei ProSieben

"Jack Reacher": Action trifft faszinierende visuelle Details

von Jasmin Herzog

Tom Cruise klärt in einem raffinierten Krimi actionreich einen Massenmord auf. Der erste "Jack Reacher"-Film liefert spannende Unterhaltung und ist nun erneut bei ProSieben zu sehen.

ProSieben
Jack Reacher
Action • 15.05.2020 • 20:15 Uhr

Hollywood-Star Tom Cruise verkörpert in gleich mehreren erfolgreichen Film-Reihen den draufgängerischen Helden. Während die Fortsetzung des 80er-Jahre Hits "Top Gun" zu Weihnachten in die US-Kinos kommt, soll im Sommer 2021 bereits "Mission: Impossible 7" anlaufen. Auch der Actionfilm "Jack Reacher" (2012) erhielt längst eine Fortsetzung sowie ein Sequel. Nun hat Cruise in der Rolle des gleichnamigen Serienhelden aus den Büchern von Lee Child zum wiederholten Mal einen Primetime-Auftritt bei ProSieben.

Alles beginnt am helllichten Tag: Ein Mann mit Sonnenbrille erschießt eine Handvoll unbescholtener Leute und flieht. Die Polizei nimmt den vorbestraften Ex-Soldaten Barr (Joseph Sikora) fest. Der möchte unbedingt mit Jack Reacher (Tom Cruise) sprechen, welcher ihn einst in den Knast brachte. Als Reacher den des Attentats beschuldigten Barr erreicht, liegt dieser im Koma, von Mitgefangenen bewusstlos geprügelt. Überzeugt, dass irgendetwas nicht stimmt, versucht der ehemalige Militärpolizist zusammen mit Barrs Anwältin Helen (Rosamund Pike) die mysteriösen Hintergründe der Tat aufzudecken und kommt einem Komplott auf die Spur.

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Hinter die Fassade trügerischer Realität zu blicken ist der große Reiz der Reacher-Romane. Regisseur Christopher McQuarrie sowie sein äußerst versierter Kameramann Caleb Deschanel rücken die Indizien, Hinweise, Hypothesen und Irritationen in Jack Reachers tastender Ermittlungsarbeit mit faszinierenden visuellen Details und Arrangements in den Blick.

Für Action sorgt Tom Cruise, wenn er sich in seinem hochgetunten Youngtimer wilde Verfolgungsjagden mit der Polizei liefert. Da sind ein schwächelndes letztes Drittel und der deutsche Regisseur Werner Herzog als wenig überzeugender Bösewicht verzeihlich.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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