Im neuesten Katie-Fforde-Film muss eine 60-jährige Frau feststellen, dass ihre Jugendliebe nun mit ihrer Tochter zusammen ist. 

Mit nur 60 Jahren schon zum alten Eisen zählen: Für die Anwältin Anne Clark (Ulrike Folkerts) klingt allein schon die Vorstellung gruselig. Doch aus ihrem Büro in Boston wird sie eiskalt herausgedrängt, obwohl sie dort 25 Jahre gearbeitet hat. Aus dem unfreiwilligen Ausstieg möchte Anne das Beste machen. Ihr Plan gibt dem neuen ZDF-Sonntagabendfilm "Katie Fforde: Ein Haus am Meer" den Titel. Doch Romantik kommt in dem renovierungsbedürftigen "Strandhaus mit Potenzial" erst mal nicht auf. Und das liegt an der Vergangenheit, die die taffe Anwältin einholt.

So bekommt sie Besuch von ihrer Tochter Holly (Romina Küper), die das Jura-Examen gerade mehr schlecht als recht bestanden hat. Aus allen Wolken fällt die von Zukunftssorgen bedrängte Mutter allerdings, als sie Hollys Begleiter begrüßt: Es ist doch tatsächlich ihr nun bemüht auf Jugendlichkeit getrimmter Ex-Lover Joe (Götz Schubert, "Die verlorene Tochter"). Und der besitzt auch noch die Frechheit, die etwas in die Jahre gekommene Jugendliebe Anne angeblich nicht zu erkennen. Schlimmer noch: Er zieht die lange so erfolgreiche Berufstätige, die wider Willen auf dem Abstellgleis gelandet ist, auch noch mit ihren Nöten auf. Das kann nicht lange gut gehen, endet aber dennoch irgendwann versöhnlich.

Katie Fforde: Ein Haus am Meer – So. 23.02. – ZDF: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH