Historischer Aufhänger für den großen historischen Abriss über das spannungsreiche Verhältnis von Russland und Deutschland ist der Jahrestag der Unterzeichnung des Friedensvertrages von Brest-Litowsk.

Das deutsch-russische oder vormals das deutsch-sowjetische Verhältnis ist von wechselseitiger Aggression, aber auch von Annäherung und sogar so etwas wie "Seelenverwandtschaft" geprägt. Und noch immer trennt der Blick gen Osten auch die heutige Bundesrepublik in zumindest zwei Lager. Der 90-minütige Film von Artem Demenok und Andreas Christoph Schmidt versucht der leidvollen, schwierigen und immer spannungsreichen Geschichte historische Tiefe zu geben.

Der "Dokumentarfilm im Ersten: Krieg und Frieden", produziert vom RBB für den Einsatz im ARD-Abendprogramm, spielt bewusst auf den großen Tolstoi-Romantitel an. Erzählt wird allerdings vom Zeitraum der vergangenen 100 Jahre, angefangen mit der Unterzeichnung des Friedensvertrages von Brest-Litowsk im März 1918. Vor allem der Krieg mit der Sowjetunion hat nicht nur das Verhältnis der beiden Länder geprägt, sondern auch die Weltgeschichte bestimmt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst