Der XXL-Doku-Abend thematisiert Angst- und Zwangsstörungen, die die Betroffenen leiden lassen und von Ärzten oft übersehen werden.

Im Dschungelcamp 2017 war sie lange die große Nervensäge, dann drehte sich die Stimmung, und Hanka Rackwitz zog zunächst Mitleid, dann viele Sympathien auf sich. Am Schluss verließ sie das RTL-Durchhaltelager als Zweite. Ein Erfolg für die einstige "Big Brother"-Teilnehmerin.

Nun kommt es zu einem Wiedersehen mit der auch aus "mieten, kaufen, wohnen" (VOX) bekannten TV-Maklerin, die an verschiedenen Angst- und Zwangsstörungen, darunter einer Phobie vor Keimen, leidet. Sie ist eine der Leidenspersonen, die im Zentrum der extralangen Dokumentarberichte zum VOX-Themenabend "Gefangen im Zwang – Wenn das Hirn nicht richtig tickt" stehen.

Wie rund zwei Millionen Bundesbürger in Deutschland hat Hanka Rackwitz eine Zwangsstörung fest im Griff. Anders als der eloquente TV-Star, der 2016 selbst ein Buch zum Thema verfasste ("Ich tick' nicht richtig"), fühlen sich viele Betroffene stigmatisiert. Ticks sind ein Tabu-Thema; höchste Zeit, dass der Sender sich der Problematik zur besten Samstagabendzeit annimmt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst