Wissenschaftler Harald Lesch zeigt in einer neuen Folge die schon heute spürbaren Auswirkungen des Klimawandels. Zum Beispiel das veränderte Verhalten von Zugvögeln.

Das Perfide an den weltweiten Klimaveränderungen ist, dass sie sich nicht von weltweiten Massendemonstrationen und oft schier endlosen Parlamentsdebatten beeindrucken und ohne konkretes menschliches Handeln kaum aufhalten lassen. Sie geschehen einfach. Und die Folgen sind schon heute deutlich spürbar, wie Harald Lesch in der neuen Folge seiner ZDF-Naturreihe "Leschs Kosmos" zeigen kann. Dabei sind es nicht nur die höchst alarmierenden Meldungen über gehäufte Extremwetterlagen wie Hitzeperioden im Sommer, Wirbelstürme oder Schneechaos im Winter, die er aufgreift.

Wer seine vertraute Umgebung beobachtet, wird bemerkt haben, dass sich viele Zugvögel in Deutschland schon längst auf die sich dramatisch verändernden Bedingungen umgestellt haben. Sie fliegen im Herbst später gen Süden und kehren oft schon recht zeitig im Frühjahr zurück. Einige Vogelarten haben ihren inneren Kompass bereits komplett neu ausgerichtet: Sie sparen sich die Pendelflüge in wärme Regionen und bleiben mittlerweile ganzjährig in Deutschland.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH