Für den über vierstündigen monothematischen Doku-Schwerpunkt greift VOX auf die Tradition der großen "Spiegel TV"-Sozial-Reportagen zurück. Es folgen drei weitere lange Doku-Samstagabende.

Sie war zwar nur kurze Zeit Gast im RTL-"Dschungelcamp" und erreichte zuvor bei "Germany's Next Topmodel" auch nur den eher undankbaren elften Platz. Aber zumindest lernten weite Teile der TV-Öffentlichkeit Giulana Farfalla kennen. Und damit hatte das "Transgender"-Phänomen ein Gesicht: Aufgewachsen als Junge fühlte sich Farfalla lange nicht wohl und entschied sich später, zur Frau zu werden.

In der neuen VOX-Dokumentation "Mann oder Frau? – Leben im falschen Körper" stellt der Sender weitere mehr oder weniger starke Persönlichkeiten vor, die lange mit ihrer geschlechtlichen Identität haderten. So entschied sich Balian Buschbaum, der als Yvonne geboren wurde und als Leichtathletin Erfolge feierte, erst mit 27 Jahren zu seiner einschneidenden Lebensveränderung. "Ich wusste, entweder sterbe ich oder ich fange mein neues Leben an", so Buschbaum.

In drei weiteren Folgen der "Mammut"-Doku-Reihe, für die der Sender nun über vier Stunden Programmfläche freiräumt, geht es eine Woche später mit "Ich will raus hier! – Die Kinder vom Kosmos-Viertel" um einen Berliner-Problemkiez (Samstag, 24.2.). Wieder eine Woche danach folgt die lange Dokumentation "Gefangen im Zwang – Wenn das Hirn nicht richtig tickt" (Samstag, 3.3.), und schließlich wird noch die Wiederholung des viel beachteten Sozialreports "Asternweg" (Samstag, 10.3.) über einen sozialen Brennpunkt in Kaiserslautern gezeigt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst