In Hollywood wankt das Weltbild gewaltig, doch Matt Damon weiß, wie alles wieder ins Gleichgewicht kommen könnte. Die Frauen müssten nur die Macht übernehmen.

Missbrauchs- und Belästigungsskandale füllen seit Wochen die Titelseiten. Ausgerechnet die "Traumfabrik" Hollywood präsentiert sich dierser Tage als Sündenbabel, in dem mächtige Männer ungezügelt andere bedrängen dürfen. Superstar Matt Damon hat immerhin eine Idee, wie die Welt wieder ein besserer Ort werden kann: "Die Frauen müssten die Macht übernehmen", fordert der 47-Jährige. Kein Satz, den der Schauspieler in einer Rolle zum Besten gibt, sondern eine ernst gemeinte Forderung im Interview mit dem "Playboy".

Zu den Enthüllungen um seinen Weggefährten Harvey Weinstein hatte sich Damon zwar bestürzt geäußert. Jedoch beteuerte er, nichts von den sexuellen Übergriffen des Filmproduzenten gewusst zu haben – nur, dass Weinstein "ein Tyrann" sei. Statt wie viele seiner Kollegen aus dem Nähkästchen zu plaudern, hat er lieber noch einen weiteren Rat, die Welt zu verbessern: durch Filme. Denn die würden Empathie schaffen: "Du tauchst dadurch in das Leben anderer Menschen ein." Für ihn hätten seine eigenen Arbeiten jedenfalls einen therapeutischen Nutzen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst