"Maze Runner – Die Auserwählten in der Brandwüste"

Die Apokalypse als Abenteuerspielplatz

von Andreas Günther

Rennen, schießen, rebellieren: Für Teens ist eine schreckliche Zukunft viel aufregender als eine schöne. Das findet zumindest das naive neue "Maze Runner"-Spektakel.

ProSieben
Maze Runner – Die Auserwählten in der Brandwüste
Science-Fiction • 06.12.2019 • 20:15 Uhr

Niemand soll zurückbleiben, aber nicht alle können überleben. Diesem Grundsatz müssen sich die couragierten Halbwüchsigen aus "Maze Runner – Die Auserwählten in der Brandwüste" (2015) hin und wieder beugen. Dabei ist die apokalyptische, von Sanddünen halbverschluckte Trümmerwüste, in die New York hier verwandelt wird, eigentlich ein einziger Abenteuerspielplatz für Pubertierende mit Pfadfinderinstinkten. Doch auf die Freunde um Thomas (Dylan O'Brien) und Winston (Alexander Flores) wartet statt großem Spaß grenzenlose Gefahr. Auf Geheiß der unheimlichen Ärztin Aiva Page (Patricia Clarkson, "Sharp Objects") werden nämlich Teens sediert und in seltsame Apparate eingezwängt, um aus ihren Körpersäften ein Heilmittel gegen die große Seuche zu entwickeln. Große Gefühle sucht man bei dem epischen Spektakel allerdings vergeblich. ProSieben beschert dem Sci-Fi-Abenteuer trotzdem eine Wiederholung zur Primetime.

In "Maze Runner – Die Auserwählten in der Brandwüste" wechseln sich immer wiederkehrende Motive ab: Gefangenschaft, Aufbegehren, Ausbruch, wilde Verfolgung mit Geballer und wieder eine Falle. Und ab und an muss einer oder eine aus dem Überlebens-Spiel aussteigen, permanent oder auch nur kurzfristig. Die Fortsetzung des Sci-Fi-Abenteuers, "Maze Runner – Die Auserwählten in der Todeszone", kam Anfang 2018 in die deutschen Kinos. Weltweite spielte das Finale der Triologie mehr als 280 Millionen Dollar ein.


Quelle: teleschau – der Mediendienst
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